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Sonntag, 20.05 2012

MS-Dos Befehlsübersicht

C:\>help

Geben Sie HELP 'Befehlsname' ein, um weitere Informationen zu einem bestimmten

Befehl anzugeigen.

 

ASSOC Zeigt Dateierweiterungszuordnungen an bzw. ändert sie.

AT Legt eine Zeit fest, zu der Befehle und Programme auf diesem Computer

ausgeführt werden.

ATTRIB Zeigt Dateiattribute an bzw. ändert sie.

BREAK Schaltet die erweiterte Überprüfung für STRG+C ein bzw. aus.

CACLS Zeigt Datei-ACLs (Access Control List) an bzw. ändert sie.

CALL Ruft eine Batchdatei aus einer anderen Batchdatei heraus auf.

CD Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen.

CHCP Zeigt die aktive Codepagenummer an bzw. legt diese fest.

CHDIR Zeigt den Namen des aktuellen Verzeichnisses an bzw. ändert diesen.

CHKDSK Überprüft einen Datenträger und zeigt einen Statusbericht an.

CHKNTFS Zeigt die Überprüfung des Datenträgers beim Start an bzw. verändert

sie.

CLS Löscht den Bildschirminhalt.

CMD Startet eine neue Instanz des Windows-Befehlsinterpreters.

COLOR Legt die Hintergrund- und Vordergrundfarben für die Konsole fest.

COMP Vergleicht den Inhalt zweier Dateien oder Sätze von Dateien.

COMPACT Zeigt die Komprimierung von Dateien auf NTFS-Partitionen an bzw.

ändert diese.

CONVERT Konvertiert FAT-Volumes in NTFS. Das aktuelle Laufwerk kann nicht

konvertiert werden.

COPY Kopiert eine oder mehrere Dateien an eine andere Stelle.

DATE Zeigt das Datum an bzw. legt dieses fest.

DEL Löscht eine oder mehrere Dateien.

DIR Listet die Dateien und Unterverzeichnisse eines Verzeichnisses auf.

DISKCOMP Vergleicht den Inhalt von zwei Disketten.

DISKCOPY Kopiert den Inhalt von einer Diskette auf eine andere Diskette.

DOSKEY Bearbeitet Befehlseingaben, ruft Windows-Befehle zurückt und

erstellt Makros.

ECHO Zeigt Meldungen an bzw. schaltet die Befehlsanzeige ein oder aus.

ENDLOCAL Beendet den lokalen Gültigkeitsbereich von Umgebungsänderungen in

einer Batchdatei.

ERASE Löscht eine oder mehrere Dateien.

EXIT Beendet das Programm CMD.EXE (Befehlsinterpreter).

FC Vergleicht zwei oder mehr Sätze von Dateien und zeigt die

Unterschiede an.

FIND Sucht eine Zeichenkette in einer oder mehreren Datei(en).

FINDSTR Sucht Zeichenketten in Dateien.

FOR Führt einen angegebenen Befehl für jede Datei in einem Dateiensatz

aus.

FORMAT Formatiert einen Datenträger für die Verwendung mit Windows.

FTYPE Zeigt die Dateitypen an, die bei den Zuordnungen für die

entsprechenden Dateierweiterungen verwendet werden bzw. ändert sie.

GOTO Setzt den Windows-Befehlsinterpreter auf eine markierte Zeile in

einem Batchprogramm.

GRAFTABL Ermöglicht Windows, Sonderzeichen im Grafikmodus anzuzeigen.

HELP Zeigt Hilfeinformationen zu Windows-Befehlen an.

IF Verarbeitet Ausdrücke in einer Batchdatei abhängig von Bedingungen.

LABEL Erstellt, ändert oder löscht die Bezeichnung eines Volumes.

MD Erstellt ein Verzeichnis

MKDIR Erstellt ein Verzeichnis.

MODE Konfiguriert ein Systemgerät.

MORE Zeigt Ausgabe auf dem Bildschirm seitenweise an.

MOVE Verschiebt ein oder mehrere Dateien von einem Verzeichnis in

ein anderes.

PATH Legt den Suchpfad für ausführbare Dateien fest oder zeigt diesen an.

PAUSE Hält die Ausführung einer Batchdatei an und zeigt eine Meldung an.

POPD Wechselt zu dem Verzeichnis, das durch PUSHD gespeichert wurde.

PRINT Druckt eine Textdatei.

PROMPT Ändert die Eingabeaufforderung.

PUSHD Speichert das aktuelle Verzeichnis, und wechselt dann zu einem

anderen Verzeichnis.

RD Entfernt ein Verzeichnis.

RECOVER Stellt lesbare Daten von einem beschädigten Datenträger wieder her.

REM Leitet Kommentare in einer Batchdatei bzw. CONFIG.SYS ein.

REN Benennt eine Datei bzw. Dateien um.

RENAME Benennt eine Datei bzw. Dateien um.

REPLACE Ersetzt Dateien.

RMDIR Löscht ein Verzeichnis.

SET Setzt oder löscht die Umgebungsvariablen bzw. zeigt sie an.

SETLOCAL Beginnt den lokalen Gültigkeitsbereich von Umgebungsänderungen in

einer Batchdatei.

SHIFT Verändert die Position ersetzbarer Parameter in Batchdateien.

SORT Sortiert die Eingabe.

START Startet ein eigenes Fenster, um ein bestimmtes Programm oder einen

Befehl auszuführen.

SUBST Weist einem Pfad einen Laufwerksbuchstaben zu.

TIME Zeigt die Systemzeit an bzw. legt sie fest.

TITLE Legt den Fenstertitel für das Eingabeaufforderungsfenster fest.

TREE Zeigt die Ordnerstruktur eines Laufwerks oder Pfads grafisch an.

TYPE Zeigt den Inhalt einer Textdatei an.

VER Zeigt die Windows-Version an.

VERIFY Legt fest, ob überwacht werden soll, ob Dateien korrekt auf den

Datenträger geschrieben werden.

VOL Zeigt die Datenträgervolumenbezeichnung und die Seriennummer an.

XCOPY Kopiert Dateien und Verzeichnisbäume.

 

 

Zeigt die Zuordnungen mit den Dateierweiterungen an bzw. ändert sie.

 

ASSOC [.ERW[=[Dateityp]]]

 

.ERW Gibt die Dateierweiterung für die Zuordnung mit dem Dateityp an.

Dateityp Gibt den Dateityp für die Zuordnung mit der Dateierweiterung an.

 

Geben Sie ASSOC ohne Parameter ein, um die aktuellen Zuordnungen anzuzeigen.

Wenn ASSOC mit einer bestimmten Dateierweiterung aufgerufen wird, wird die

Zuordnung mit der jeweiligen Dateierweiterung angezeigt. Wenn Sie keinen Datei-

typ angegeben haben, wird die Zuordnung für diese Dateierweiterung gelöscht.

 

 

Mit dem Befehl AT können Befehle und Programme zu einem vorbestimmten

Termin gestartet werden. Der Zeitplandienst muss gestartet sein, um den

Befehl AT zu verwenden.

 

AT [\\Computername] [ [Kennung] [/DELETE] | /DELETE [/YES]]

AT [\\Computername] Zeit [/INTERACTIVE]

[ /EVERY:Datum[,...] | /NEXT:Datum[,...]] "Befehl"

 

\\Computername Gibt einen Remotecomputer an. Ohne diesen Parameter werden

die Befehle auf dem lokalen Computer ausgeführt.

Kennung Eine Identifikationsnummer, die dem geplanten Befehl

zugeteilt wird.

/DELETE Löscht geplante Befehle. Ohne Kennung werden alle geplanten

Befehle auf dem Computer gelöscht.

/YES In Verbindung mit /DELETE werden die geplanten

Befehle ohne weitere Bestätigung gelöscht.

Zeit Gibt die Zeit an, zu der ein Befehl ausgeführt werden soll.

/INTERACTIVE Ermöglicht dem Auftrag, Eingaben von dem Benutzer anzu-

nehmen, der angemeldet ist, wenn der Auftrag ausgeführt

wird.

/EVERY:Datum[,...] Führt den Befehl zu jedem der angegebenen Tage der Woche

oder des Monats aus. Ohne Angabe eines Datums wird der

aktuelle Tag des Monats angenommen.

/NEXT:Datum[,...] Führt den Befehl am nächsten angegebenen Tag aus (z.B.

nächsten Montag). Ohne Angabe eines Datums wird der aktuelle

Tag des Monats angenommen.

"Befehl" Ist der auszuführende Windows NT-Befehl oder Stapel-

programm.

 

 

Zeigt Dateiattribute an oder ändert sie.

 

ATTRIB [+R | -R] [+A | -A ] [+S | -S] [+H | -H] [[Laufwerk:][Pfad][Dateiname]

[/S [/D]]

 

+ Setzt ein Attribut.

- Löscht ein Attribut.

R Attribut für 'Schreibgeschützte Datei'

A Attribut für 'Zu archivierende Datei'

S Attribut für 'Systemdatei'

H Attribut für 'Versteckte Datei'

[Laufwerk:][Pfad][Dateiname]

Gibt Dateien für den Attributprozess an.

/S Verarbeitet übereinstimmende Dateien im aktuellen Ordner

und in allen Unterordnern.

/D Verarbeitet auch die Ordner.

 

 

Schaltet (zusätzliche) Überwachung für Strg+C ein (ON) oder aus (OFF).

 

Dieser Befehl ist nur aus Kompatibilitätsgründen existent. Er hat keinen

Effekt unter Windows XP.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind und unter Windows XP ausgeführt

werden, wird mit dem BREAK-Befehl ein Hardcoded Breakpoint für einen Debugger

gesetzt.

 

 

Ändert Datei-ACLs (Access Control List) oder zeigt sie an.

 

CACLS Dateiname [/T] [/E] [/C] [/G Benutzer:Zugriff] [/R Benutzer [...]]

[/P Benutzer:Zugriff [...]] [/D Benutzer [...]]

Dateiname ACLs für angegebene Datei anzeigen.

/T ACLs der angegebenen Datei im aktuellen Verzeichnis

und allen Unterverzeichnissen ändern.

/E ACL bearbeiten anstatt sie zu ersetzen.

/C Ändern der ACLs bei Zugriffsverletzung fortsetzen.

/G Benutzer:Zugriff Angegebene Zugriffsarten zulassen.

Zugriff kann sein: R Lesen

W Schreiben

C Ändern (Schreiben)

F Vollzugriff

/R Benutzer Zugriffsrechte des Benutzers aufheben (gültig mit /E).

/P Benutzer:Zugriff Zugriffsrechte des Benutzers ersetzen.

Zugriff kann sein: N Kein

R Lesen

W Schreiben

C Ändern (Schreiben)

F Vollzugriff

/D Benutzer Zugriff für Benutzer verweigern.

Platzhalterzeichen (Wildcards) werden für "Dateiname" unterstützt.

Mehrere Benutzer können in einem Befehl angegeben werden.

 

Abkürzungen:

CI - Containervererbung.

Der ACE-Eintrag wird von Verzeichnissen geerbt.

OI - Objektvererbung.

Der ACE-Eintrag wird von Dateien geerbt.

IO - Nur vererben.

Der ACE-Eintrag bezieht sich nicht auf

die aktuelle Datei/das aktuelle Verzeichnis.

 

 

Ruft eine Batchdatei von einer anderen aus auf.

 

CALL [Laufwerk:][Pfad]Dateiname [Parameter]

 

Parameter Bezeichnet beliebige Angaben in der Befehlszeile, die von

dem aufgerufenen Batchprogramm benötigt werden.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird der CALL-Befehl

folgendermaßen verändert:

 

Der CALL-Befehl akzeptiert jetzt Marken als Sprungziele.

Die Syntax ist:

 

CALL :Marke Argumente

 

Mit den angegebenen Argumenten wird ein neuer Batchkontext erzeugt und

die Programmausführung hinter der angegebenen Marke fortgesetzt. Um die Batch-

datei dort tatsächlich zu verlassen, muss man sie zweimal beenden. Beim ersten

Erreichen des Endes wird das Programm zu dem Befehl hinter dem CALL-Aufruf

zurückkehren. Beim zweiten Mal wird dann die Batchdatei beendet. Geben Sie

GOTO /? ein, um weitere Informationen über die Erweiterung von GOTO :EOF zu

erhalten, die es Ihnen ermöglicht, eine Batchdatei zu verlassen.

 

Zusätzlich hat sich die Auflösung von Referenzen auf Argumente in Batchdateien

(%0, %1 etc.) wie folgt geändert:

 

%* in einer Batchdatei bezieht sich auf alle Argumente (z.B. %1 %2

%3 %4 %5 ...).

 

Die Ersetzung von Batchparametern (%n) wurde erweitert. Sie können

jetzt folgende Syntax benutzen:

 

%~1 - Expandiert %1 und entfernt umschließende

Anführungszeichen (").

%~f1 - Expandiert %1 zu einem vollständigen Dateinamen.

%~d1 - Erzeugt nur den Laufwerkbuchstaben von %1.

%~p1 - Erzeugt nur den Pfad von %1.

%~n1 - Erzeugt nur den Dateinamen von %1.

%~x1 - Erzeugt nur die Dateierweiterung von %1.

%~s1 - Der erzeugte Pfad enthält nur kurze Namen.

%~a1 - Expandiert %1 zu Dateiattributen.

%~t1 - Expandiert %1 zu Datum/Zeit der Datei.

%~z1 - Expandiert %1 zur Größe der Datei.

%~$PATH:1 - Durchsucht die in der PATH-Umgebungsvariablen

angegebenen Verzeichnisse und expandiert die erste

gefundene Datei %1 zu dem vollständigen Dateinamen.

Wenn der Name der Umgebungsvariablen nicht definiert

ist oder diese Datei bei der Suche nicht gefunden

wurde, wird dieser Parameter zu einer leeren

Zeichenkette expandiert.

 

Diese Parameter können auch miteinander kombiniert werden:

 

%~dp1 - Erzeugt den Laufwerkbuchstaben und Pfad von %1.

%~nx1 - Erzeugt den Dateinamen und die Dateierweiterung von %1.

%~dp$PATH:1 - Durchsucht die in der PATH-Umgebungsvariablen ange-

gebenen Verzeichnisse nach %1 und erzeugt den Lauf-

werkbuchstaben und Pfad der ersten gefundenen Datei.

%~ftza1 - Erzeugt eine DIR-ähnliche Ausgabezeile von %1.

 

In den angegebenen Beispielen können %1 und PATH durch andere gültige

Werte ersetzt werden. Die Syntax von %~ wird durch eine gültige Argument-

anzahl beendet. %~ darf nicht mit %* verwendet werden.

 

 

Wechselt das Verzeichnis oder zeigt dessen Namen an.

 

CHDIR [/D] [Laufwerk:][Pfad]

CHDIR [..]

CD [/D] [Laufwerk:][Pfad]

CD [..]

 

.. Gibt an, dass Sie in das übergeordnete Verzeichnis wechseln möchten.

 

Geben Sie "CD Laufwerk:" ein, um das aktuelle Verzeichnis auf dem angegebenen

Laufwerk anzuzeigen. Mit CD ohne Parameter wird das aktuelle Laufwerk und

Verzeichnis angezeigt.

 

Verwenden Sie die /D-Option, um zusätzlich zum Wechseln des Verzeichnisses

auch das aktuelle Laufwerk zu wechseln.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird CHDIR folgendermaßen

verändert:

 

Der angegebene Verzeichnisname wird so konvertiert, dass dieser bezüglich

Groß- und Kleinschreibung dem Namen auf dem Laufwerk entspricht. So wird durch

CD C:\TEMP der aktuelle Pfad auf das Verzeichnis C:\Temp festgelegt, wenn ein

Verzeichnis mit diesem Namen auf dem Laufwerk existiert.

 

Der CHDIR-Befehl behandelt Leerzeichen nicht als Begrenzungszeichen, so dass es

möglich ist, in ein Unterverzeichnis zu wechseln, dessen Name Leerzeichen

enthält, ohne diese mit Anführungszeichen einzuschließen. Beispiel:

 

cd Eigene Dateien

 

ist dasselbe wie:

 

cd "Eigene Dateien"

 

Wenn die Befehlserweiterungen nicht aktiviert sind, müssen die Anführungs-

zeichen angegeben werden.

 

 

Wechselt die aktuelle Codepage oder zeigt deren Nummer an.

 

CHCP [nnn]

 

nnn Die Nummer einer Codepage.

 

Der Befehl CHCP ohne Parameter zeigt die Nummer der aktuellen Codepage an.

 

 

Wechselt das Verzeichnis oder zeigt dessen Namen an.

 

CHDIR [/D] [Laufwerk:][Pfad]

CHDIR [..]

CD [/D] [Laufwerk:][Pfad]

CD [..]

 

.. Gibt an, dass Sie in das übergeordnete Verzeichnis wechseln möchten.

 

Geben Sie "CD Laufwerk:" ein, um das aktuelle Verzeichnis auf dem angegebenen

Laufwerk anzuzeigen. Mit CD ohne Parameter wird das aktuelle Laufwerk und

Verzeichnis angezeigt.

 

Verwenden Sie die /D-Option, um zusätzlich zum Wechseln des Verzeichnisses

auch das aktuelle Laufwerk zu wechseln.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird CHDIR folgendermaßen

verändert:

 

Der angegebene Verzeichnisname wird so konvertiert, dass dieser bezüglich

Groß- und Kleinschreibung dem Namen auf dem Laufwerk entspricht. So wird durch

CD C:\TEMP der aktuelle Pfad auf das Verzeichnis C:\Temp festgelegt, wenn ein

Verzeichnis mit diesem Namen auf dem Laufwerk existiert.

 

Der CHDIR-Befehl behandelt Leerzeichen nicht als Begrenzungszeichen, so dass es

möglich ist, in ein Unterverzeichnis zu wechseln, dessen Name Leerzeichen

enthält, ohne diese mit Anführungszeichen einzuschließen. Beispiel:

 

cd Eigene Dateien

 

ist dasselbe wie:

 

cd "Eigene Dateien"

 

Wenn die Befehlserweiterungen nicht aktiviert sind, müssen die Anführungs-

zeichen angegeben werden.

 

 

Überprüft einen Datenträger und zeigt einen Statusbericht an.

 

 

CHKDSK [Volume[[Pfad]Dateiname]]] [/F] [/V] [/R] [/X] [/I] [/C]

[/L[:Größe]]

 

 

Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem

Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder das

Volume an.

filename Nur FAT/FAT32: Gibt die zu überprüfenden Dateien an.

/F Behebt Fehler auf dem Datenträger.

/V Nur FAT/FAT32: Zeigt den vollständigen Pfad und Namen

jeder Datei auf dem Datenträger an.

Nur NTFS: Zeigt zusätzlich Bereinigungsmeldungen an

(falls vorhanden).

/R Findet fehlerhafte Sektoren und stellt lesbare Daten

wieder her (bedingt /F).

/L:Größe Nur NTFS: Ändert die Größe der Protokolldatei (KB).

Fehlt die Größenangabe, wird die aktuelle Größe angezeigt.

/X Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung des Volumes

(falls vorhanden). Alle geöffneten Handles auf

dem Volume werden dann ungültig (bedingt /F).

/I Nur NTFS: Überspringt das Prüfen von Indexeinträgen.

/C Nur NTFS: Überspringt das Prüfen von Zyklen innerhalb

der Ordnerstruktur.

 

Die Option /I oder /C verringert den Zeitaufwand für die Ausführung von

CHKDSK, da einige Überprüfungen des Volumes übersprungen werden.

 

 

Zeigt die Überprüfung des Laufwerks beim Start an bzw. verändert sie.

 

CHKNTFS Volume [...]

CHKNTFS /D

CHKNTFS /T[:Zeit]

CHKNTFS /X Volume [...]

CHKNTFS /C Volume [...]

 

Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt),

den Bereitstellungspunkt oder den Volumenamen an.

/D Stellt die Standardkonfiguration des Computers wieder her,

d.h. alle Laufwerke werden beim Start überprüft und auf den

fehlerhaften wird CHKDSK ausgeführt.

/T:Zeit Weist dem Initiierungscountdown von AUTOCHK die angegebene

Zeit in Sekunden als Wert zu. Fehlt die Zeitangabe,

wird die aktuelle Einstellung angezeigt.

/X Schließt ein Laufwerk von der Standardüberprüfung beim

Start aus. Diese Informationen werden beim erneuten Aufruf

des Befehls zurückgesetzt.

/C Plant die Überprüfung des Laufwerks beim nächsten Neustart;

CHKDSK wird ausgeführt, wenn das Laufwerk fehlerhaft ist.

 

Beim Aufruf ohne Optionen zeigt CHKNTFS an, ob das angegebene Laufwerk

fehlerhaft oder beim nächsten Neustart für die Überprüfung vorgesehen ist.

 

 

Löscht den Bildschirminhalt.

 

CLS

 

 

Startet eine neue Instanz des Windows 2000-Befehlsinterpreters.

 

CMD [/A | /U] [/Q] [/D] [/E:ON | /E:OFF] [/F:ON | /F:OFF] [/V:ON | /V:OFF]

[[/S] [/C | /K] Zeichenfolge]

 

/C Führt den Befehl in der Zeichenfolge aus und endet dann.

/K Führt den Befehl in der Zeichenfolge aus und endet dann nicht.

/S Bestimmt Behandlung von Zeichenfolgen nach /C oder /K (siehe unten).

/Q Schaltet die Befehlsanzeige aus.

/D Deaktiviert die Ausführung von AutoRun-Befehlen von der Registrierung.

/A Ausgabe interner Befehle in eine Pipe oder Datei im ANSI-Format.

/U Ausgabe interner Befehle in eine Pipe oder Datei im UNICODE-Format.

/T:fg Legt die Hinter-/Vordergrundfarben fest (siehe auch COLOR /?).

/E:ON Aktiviert Befehlserweiterungen (siehe unten).

/E:OFF Deaktiviert Befehlserweiterungen (siehe unten).

/F:ON Aktiviert die Ergänzung von Datei- und Verzeichnisnamen.

/F:OFF Deaktiviert die Ergänzung von Datei- und Verzeichnisnamen.

/V:ON Aktiviert verzögerte Erweiterung von Variablen, ! wird dabei als

Trennzeichen verwendet. Zum Beispiel wird mit /V:ON die Variable

!var! zur Ausführungszeit erweitert. Im Gegensatz dazu wird bei

Verwendung der Syntax var die Variable zum Zeitpunkt der Eingabe

aufgelöst (Diese Werte können z.B. in einer FOR-Schleife

unterschiedlich sein!).

/V:OFF Deaktiviert die verzögerte Erweiterung von Variablen.

 

Hinweis: Mehrere Befehle, die durch das Befehlstrennzeichen "&&" getrennt

sind, werden als Zeichenfolge akzeptiert, wenn diese von Anführungsstrichen

umgeben sind. Aus Kompatibilitätsgründen hat /X die gleiche Funktion wie

/E:ON, /Y hat die gleiche Funktion wie /E:OFF, und /R hat die gleiche Funktion

wie /C. Alle anderen Optionen werden ignoriert.

 

Wird /C oder /K angegeben, wird der Rest der Befehlszeile nach der Option als

Befehlszeile verarbeitet, wobei folgende Logik zur Verarbeitung des doppelten

Anführungszeichens (") gilt:

 

1. Sind alle folgenden Bedingungen erfüllt, wird ein doppeltes

Anführungszeichen auf der Befehlszeile beibehalten:

 

- keine Option "/S"

- genau zwei doppelte Anführungszeichen

- keines der folgenden Zeichen zwischen den doppelten

Anführungszeichen: &<>()@^|

- es ist mindestens ein Leerzeichen zwischen den doppelten

Anführungszeichen

- die Zeichenfolge zwischen den doppelten Anführungszeichen ist der

Name einer ausführbaren Datei

 

2. Ist dies nicht der Fall, wird bei einem doppelten Anführungszeichen

als erstem Zeichen sowohl dieses, als auch das letzte doppelte

Anführungszeichen entfernt (und der Rest der Befehlszeile bei-

behalten).

 

Falls /D in der Befehlszeile NICHT angegeben wurde, sucht CMD.EXE

nach den folgenden Registrierungsvariablen. Sollten

eine oder beide vorhanden sein, werden sie zuerst ausgeführt.

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Command Processor\AutoRun

 

und/oder

 

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\AutoRun

 

Befehlserweiterungen sind standardmäßig aktiviert. Erweiterungen können unter

Verwendung der Option "/E:OFF" für einen bestimmten Aufruf des

Befehlsprozessors deaktiviert werden. Erweiterungen können auch für alle

Aufrufe des Befehlsprozessors deaktivieren werden, indem einer oder beide der

folgenden Werte in der Registrierung auf 0x1 oder 0x0 gesetzt werden (unter

Verwendung von REGEDT32.EXE):

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Command Processor\EnableExtensions

 

und/oder

 

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\EnableExtensions

 

Die benutzerspezifischen Einstellungen (HKEY_CURRENT_USER) haben gegenüber den

Einstellungen für den Computer (HKEY_LOCAL_MACHINE) Vorrang.

Befehlszeilenoptionen haben Vorrang gegenüber den Registrierungseinstellungen.

 

Folgende Befehle wurden durch die Befehlserweiterungen geändert bzw. erweitert:

 

DEL oder ERASE

COLOR

CD oder CHDIR

MD oder MKDIR

PROMPT

PUSHD

POPD

SET

SETLOCAL

ENDLOCAL

IF

FOR

CALL

SHIFT

GOTO

START (umfasst auch Änderungen an externen Befehlsaufrufen)

ASSOC

FTYPE

 

Sie erhalten weitere Informationen, indem Sie den Befehlsnamen gefolgt von

"/?" eingeben.

 

Die verzögerte Umgebungsvariablenerweiterung ist standardmäßig NICHT aktiviert.

Die verzögerte Umgebungsvariablenerweiterung kann unter Verwendung der Option

"/V:ON" oder "/V:OFF" für einen bestimmten Aufruf von CMD.EXE

aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die verzögerte Umgebungsvariablenerweiterung

kann auch für alle Aufrufe des Befehlsprozessors deaktiviert werden, indem

einer oder beide der folgenden Werte in der Registrierung auf 0x1 oder 0x0

gesetzt werden (unter Verwendung von REGEDT32.EXE):

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Command Processor\DelayedExpansion

 

und/oder

 

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\DelayedExpansion

 

Die benutzerspezifischen Einstellungen (HKEY_CURRENT_USER) haben gegenüber den

Einstellungen für den Computer (HKEY_LOCAL_MACHINE) Vorrang.

Befehlszeilenoptionen haben Vorrang gegenüber den Registrierungseinstellungen.

 

Bei aktivierter verzögerter Umgebungsvariablenerweiterung kann das

Ausrufezeichen dazu verwendet werden, den Wert einer Umgebungsvariable zur

Laufzeit zu ersetzen.

 

Die Namenergänzung für Dateien und Verzeichnisse ist standardmäßig NICHT

aktiviert. Sie kann unter Verwendung der Option "/F:ON" oder "/F:OFF" für einen

bestimmten Aufruf von CMD.EXE aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die

Namenergänzung kann auch für alle Aufrufe von CMD.EXE aktiviert werden,

indem einer der folgenden Werte in der Registrierung auf den hexadezimalen Wert

eines Steuerzeichens (z.B. "0x4" für STRG+D und "0x6" für STRG+F) für eine der

beiden Funktionen gesetzt wird:

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Command Processor\CompletionChar

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Command Processor\PathCompletionChar

 

und/oder

 

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\CompletionChar

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\PathCompletionChar

 

Die benutzerspezifischen Einstellungen (HKEY_CURRENT_USER) haben gegenüber den

Einstellungen für den Computer (HKEY_LOCAL_MACHINE) Vorrang.

Befehlszeilenoptionen haben Vorrang gegenüber den Registrierungseinstellungen.

 

Wird die Namenergänzung mit der Option "/F:ON" aktiviert, werden die beiden

Steuerzeichen STRG+D für die Verzeichnisnamenergänzung und STRG+F für die

Dateinamenergänzung verwendet. Um eine der beiden Namenergänzungsfunktionen

in der Registrierung zu deaktivieren, verwenden Sie den Wert für ein

Leerzeichen (0x20), welches kein zulässiges Steuerzeichen darstellt.

 

Die Namenergänzung wird durch Eingabe eines der beiden Steuerzeichen

ausgeführt. Sie fügt an die Pfadangabe links des Cursors einen Platzhalter an,

wenn dieser nicht bereits vorhanden ist, und erzeugt eine Liste der Pfade, die

übereinstimmen. Anschließend wird der erste Pfad angezeigt. Wurde keine

Pfadübereinstimmung gefunden, ertönt lediglich ein Signalton. Durch wieder-

holte Eingabe des Steuerzeichens werden nacheinander die verschiedenen

Pfadeinträge der Liste angezeigt. Wird zusätzlich die Umschalttaste gedrückt,

werden diese in umgekehrter Reihenfolge angezeigt. Bearbeiten Sie die Zeile,

wird die Liste verworfen und eine neue erstellt. Dies geschieht auch, wenn Sie

zwischen den beiden Namenergänzungsfunktionen umschalten. Der einzige

Unterschied zwischen den beiden Funktionen ist, dass die Dateinamenergänzung

sowohl Dateien als auch Verzeichnisse, die Verzeichnisergänzung jedoch nur

Verzeichnisse auflistet. Wird die Namenergänzung zusammen mit einem der

Verzeichnisbefehle (CD, MD oder RD) verwendet, wird Verzeichnisergänzung

angenommen.

 

Die Namenergänzung funktioniert auch mit Namen, die Leerzeichen oder

Sonderzeichen enthalten, wenn der Name in doppelte Anführungszeichen

eingeschlossen wird. Wenn Sie den Cursor in einer Zeile nach links bewegen

und die Namenergänzung an dieser Stelle ausführen, wird der Teil der Zeile,

der sich rechts des Cursors befindet, ignoriert.

 

Die folgenden Sonderzeichen erfordern Anführungszeichen:

<Leerzeichen>

&()[]{}^=;!'+,`~

 

 

Legt die Hinter- und Vordergrundfarben für die Konsole fest.

 

COLOR [attr]

 

attr Gibt die Farbattribute für die Konsolenausgabe an.

 

Farbattribute werden durch ZWEI hexadezimale Ziffern angegeben - die erste

bezieht sich auf den Hintergrund, die zweite auf den Vordergrund. Jede Ziffer

kann einen der folgenden Werte annehmen:

 

0 = Schwarz 8 = Dunkelgrau

1 = Dunkelblau 9 = Blau

2 = Dunkelgrün A = Grün

3 = Blaugrün B = Zyan

4 = Dunkelrot C = Rot

5 = Lila D = Magenta

6 = Ocker E = Gelb

7 = Hellgrau F = Weiß

 

Wenn der COLOR-Befehl ohne Argument aufgerufen wird, werden die Farbein-

stellungen wiederhergestellt, mit denen CMD.EXE gestartet wurde. Diese werden

durch das aktuelle Konsolenfenster, die /T-Befehlszeilenoption oder durch den

Registrierungswert "DefaultColor" bestimmt.

 

Der COLOR-Befehl legt den ERRORLEVEL mit 1 fest, wenn versucht wird,

diesen Befehl mit einer Vordergrundfarbe auszuführen, die mit der Hinter-

Grundfarbe identisch ist.

 

Beispiel: "COLOR fc" erzeugt Rot auf weißem Hintergrund.

 

 

Vergleicht den Inhalt zweier Dateien oder Sätze von Dateien.

 

COMP [Daten1] [Daten2] [/D] [/A] [/L] [/N=Zeilen] [/C] [/OFF[LINE]]

 

Daten1 Position und Name der ersten Datei/des ersten Satzes von Dateien.

Daten2 Position und Name der zweiten Datei/des zweiten Satzes von Dateien.

/D Zeigt die Unterschiede im dezimalen Format an.

/A Zeigt die Unterschiede mit ASCII-Zeichen an.

/L Zeigt die Zeilennummern der Unterschiede an.

/N=Zeilen Vergleicht nur die angegebene Anzahl von Zeilen in jeder Datei.

/C Vergleicht Dateien ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung.

/OFF[LINE]Überspringt keine Offlinedateien.

 

Zum Vergleich von mehreren Dateien verwenden Sie Platzhalter in Daten1/2.

 

 

Ändert oder zeigt die Komprimierung von Dateien auf NTFS-Partitionen an.

 

COMPACT [/C | /U] [/S[:VERZ]] [/A] [/I] [/F] [/Q] [DATEINAME [...]]

 

/C Komprimieren der angegebenen Dateien. Verzeichnisse werden

markiert, so dass später hinzugefügte Dateien komprimiert werden.

/U Dekomprimieren der angegebenen Dateien. Verzeichnisse werden

markiert, so dass später hinzugefügte Dateien nicht komprimiert

werden.

/S Durchführen des spezifischen Vorgangs an den Dateien im

jeweiligen Verzeichnis und allen Unterverzeichnissen.

Der Befehl "dir" ist das aktuelle Verzeichnis.

/A Anzeigen der Dateien mit versteckten oder Systemattributen.

Diese Dateien werden standardmäßig nicht angezeigt.

/I Durchführen des spezifischen Vorgangs, auch wenn Fehler

aufgetreten sind. Standardmäßig hält COMPACT an, sobald ein

Fehler gemeldet wird.

/F Erzwingen des Komprimierungsvorgangs bei allen angegebenen

Dateien, auch bei denen, die bereits komprimiert sind.

Bereits komprimierte Dateien werden standardmäßig übersprungen.

/Q Anzeigen nur der wichtigsten Informationen.

DATEINAME Datei oder Verzeichnis.

 

Bei der Verwendung von COMPACT ohne Parameter wird eine Übersicht der

Komprimierung des aktuellen Verzeichnisses und der darin enthaltenen Dateien

angezeigt. Mehrere Dateinamen und Platzhalter sind möglich. Zwischen den

Parametern müssen Leerzeichen eingefügt werden.

 

 

Konvertiert FAT-Volumes in NTFS.

 

CONVERT Volume /FS:NTFS [/V] [/CvtArea:Dateiname] [/NoSecurity] [/X]

 

Volume Bestimmt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt),

den Bereitstellungspunkt oder das Volume.

/FS:NTFS Bestimmt das zu konvertierende Volume.

/V Bestimmt, das CONVERT im ausführlichen Modus ausgeführt wird.

/CvtArea:Dateiname

Bestimmt die zusammenhängende Datei im Stammverzeichnis, die als

Platzhalter für NTFS-Systemdateien dienen soll.

/NoSecurity Bestimmt die Sicherheitseinstellungen für konvertierte Dateien

und Verzeichnisse, die für jeden Benutzer zugänglich sind.

/X Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung, falls notwendig.

Alle geöffneten Handles auf das Volume wären dann ungültig.

 

 

Kopiert eine oder mehrere Dateien an eine andere Position.

 

COPY [/D] [/V] [/N] [/Y | /-Y] [/Z] [/A | /B] Quelle [/A | /B]

[+ Quelle [/A | /B] [+ ...]]

[Ziel [/A | /B]]

 

Quelle Bezeichnet die zu kopierende(n) Datei(en).

/A Weist auf eine ASCII-Textdatei hin.

/B Weist auf eine Binärdatei hin.

/D Zieldatei kann entschlüsselt erstellt werden.

Ziel Bezeichnet das Verzeichnis und/oder Dateinamen der neuen

Datei(en).

/V Überprüft, ob die Dateien richtig geschrieben wurden.

/N Verwendet den Kurznamen (falls vorhanden), beim Kopieren

einer Datei mit einem Nicht-8Punkt3-Namen.

/Y Unterdrückt die Bestätigungsaufforderung beim Überschreiben

vorhandener Zieldateien.

/-Y Fordert beim Überschreiben vorhandener Zieldateien zum

Bestätigen auf.

/Z Kopiert Netzwerkdateien in einem Modus, der einen Neustart

ermöglicht.

 

Die Option /Y ist möglicherweise in der Umgebungsvariablen COPYCMD

voreingestellt. Dies wird durch /-Y auf der Befehlszeile überschrieben.

Standardmäßig wird beim Überschreiben zum Bestätigen aufgefordert, außer

wenn der COPY-Befehl innerhalb einer Batchdatei ausgeführt wird.

 

Um Dateien aneinander zu hängen, geben Sie eine einzelne Datei als Ziel an,

aber mehrere Dateien als Quelle (unter Verwendung von Platzhaltern oder

in der Form: Datei1 + Datei2 + ...).

 

 

Ändert das eingestellte Datum oder zeigt es an.

 

DATE [/T |Datum]

 

Der Befehl DATE ohne Parameter zeigt das aktuelle Datum an und fragt nach

einem neuen. Drücken Sie die EINGABETASTE, um das bisherige Datum zu behalten.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, unterstützt der DATE-Befehl die

/T-Option. Durch diese Option wird dem Befehl mitgeteilt, dass nur das aktuelle

Datum ausgegeben werden soll, ohne nach einem neuen Datum zu fragen.

 

 

Löscht eine oder mehrere Dateien.

 

DEL [/P] [/F] [/S] [/Q] [/A[[:]Attribute]] Namen

ERASE [/P] [/F] [/S] [/Q] [/A[[:]Attribute]] Namen

 

Namen Gibt eine Liste von Dateien oder Verzeichnissen an.

Platzhalter können verwendet werden, um mehrere Dateien zu

löschen. Wird ein Verzeichnis angegeben, werden alle Dateien in

diesem Verzeichnis gelöscht.

/P Fordert Sie vor dem Löschen jeder Datei zur Bestätigung auf.

/F Erzwingt das Löschen schreibgeschützter Dateien.

/S Löscht alle Dateien in allen Unterverzeichnissen.

/Q Keine Rückfrage bei Benutzung globaler Platzhalter.

/A Wählt die zu löschenden Dateien nach dem Attribut aus.

Attribute R Schreibgeschützte Dateien S Systemdateien

H Versteckte Dateien A Zu archivierende Dateien

- vorangestellt dreht die Bedeutung um.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, werden DEL und ERASE

folgendermaßen verändert:

 

Die Anzeigesemantik für die /S-Option ist umgekehrt, so dass nur Dateien

angezeigt werden, die gelöscht wurden und nicht solche, die nicht

gefunden wurden.

 

 

Listet die Dateien und Unterverzeichnisse eines Verzeichnisses auf.

 

DIR [Laufwerk:][Pfad][Dateiname] [/A[[:]Attribute]] [/B] [/C] [/D] [/L] [/N]

[/O[[:]Folge]] [/P] [/Q] [/S] [/T[[:]Zeit]] [/W] [/X] [/4]

 

[Laufwerk:][Pfad][Dateiname]

Bezeichnet Laufwerk, Verzeichnis und/oder Dateien.

 

/A Listet Dateien mit angegebenen Attributen auf.

Attribute D Verzeichnisse R Schreibgeschützte Dateien

H Versteckte Dateien A Zu archivierende Dateien

S Systemdateien - vorangestellt kehrt die Bedeutung um

/B Einfaches Format (keine Kopfdaten, keine Zusammenfassung).

/C Zeigt das Tausendertrennzeichen bei Dateigrößen an (Standard-

einstellung). Verwenden Sie /-C, um das Tausendertrennzeichen

nicht anzuzeigen.

/D Gleich wie Breitformat, jedoch nach Spalten sortiert.

/L Verwendet Kleinschreibung.

/N Neues, langes Listenformat (Dateinamen auf der rechten Seite).

/O Gibt die Liste sortiert aus.

Folge N Name (alphabetisch) S Größe (kleinere zuerst)

E Erweiterung (alphabetisch) D Datum/Zeit (ältere zuerst)

G Verzeichnisse zuerst - vorangestellt kehrt die

Reihenfolge um

/P Pausiert nach jeder vollen Bildschirmseite.

/Q Gibt den Besitzer der Datei aus.

/S Listet Dateien und alle Unterverzeichnisse auf.

/T Bestimmt welche Zeit verwendet wird (nur für NTFS).

Zeit C Erstellung

A Letzter Zugriff

W Letzter Schreibzugriff

/W Verwendet Breitformat für die Auflistung.

/X Zeigt die Kurznamen für Dateien mit Nicht-8Punkt3-Namen an.

Das Format ist das gleiche wie bei /N, wobei der Kurzname vor

dem Langnamen eingefügt wird. Wenn kein Kurzname vorhanden ist,

werden Leerzeichen angezeigt.

/4 Zeigt das Jahr vierstellig an.

 

Optionen können in der Umgebungsvariablen DIRCMD voreingestellt werden.

"-" vor einer Option setzt die Voreinstellung außer Kraft, z.B. DIR /-W.

 

Vergleicht den Inhalt zweier Disketten.

 

DISKCOMP [Laufwerk1: [Laufwerk2:]]

 

 

Kopiert den Inhalt einer Diskette auf eine andere Diskette.

 

DISKCOPY [Laufwerk1: [Laufwerk2:]] [/V]

 

/V Überprüft die Korrektheit der Kopie.

 

Die Disketten müssen die gleiche Speicherkapazität haben.

Sie können für Laufwerk1 und Laufwerk2 das gleiche Laufwerk verwenden.

 

 

Bearbeitet Befehlseingaben, ruft Windows XP-Befehle zurück und erstellt Makros.

 

DOSKEY [/REINSTALL] [/LISTSIZE=Größe] [/MACROS[:ALL|:AusfDatei]]

[/HISTORY] [/INSERT|/OVERSTRIKE] [/EXENAME=AusfDatei] [/MACROFILE=Datname]

[Makroname=[Text]]

 

/REINSTALL Installiert eine neue Kopie von DOSKEY.

/LISTSIZE=Größe Stellt die Größe des Befehlsspeichers ein.

/MACROS Zeigt alle DOSKEY-Makros an.

/MACROS:ALL Zeigt alle DOSKEY-Makros für alle ausführbaren Dateien

mit DOSKEY-Makros an.

/MACROS:AusfDatei Zeigt alle DOSKEY-Makros für die ausführbare Datei an.

/HISTORY Zeigt alle gespeicherten Befehle an.

/INSERT Neu eingegebener Text wird in bestehenden eingefügt.

/OVERSTRIKE Neu eingegebener Text überschreibt bestehenden.

/EXENAME=AusfDatei Gibt die ausführbare Datei an.

/MACROFILE=Datname Gibt die Datei mit den zu installierenden Makros an.

Makroname Name für ein zu erstellendes Makro.

Text Befehle, die durch das Makro auszuführen sind.

 

NACH-OBEN und -UNTEN rufen Befehle ab. ESC löscht die Befehlszeile.

F7 zeigt gespeicherte Befehle an. ALT+F7 löscht die gespeicherten Befehle.

F8 durchsucht die gespeicherten Befehle.

F9 wählt einen Befehl durch seine Nummer aus. ALT+F10 löscht Makrodefinitionen.

 

Besondere Zeichenfolgen in DOSKEY-Makrodefinitionen:

$T Befehlstrennzeichen. Erlaubt mehrere Befehle in einem Makro.

$1-$9 Ersetzbare Parameter. Entspricht %1-%9 in Stapelverarbeitungsdateien.

$* Symbol für alles, was auf der Befehlszeile dem Makronamen folgt.

 

 

Zeigt Meldungen an oder schaltet die Befehlsanzeige ein (ON) oder aus (OFF).

 

ECHO [ON | OFF]

ECHO [Meldung]

 

ECHO ohne Parameter zeigt die aktuelle Einstellung der Befehlsanzeige an.

 

 

Beendet die Begrenzung des Gültigkeitsbereiches von Änderungen. Änderungen der

Umgebung nach ENDLOCAL sind nicht mehr nur auf die Batchdatei bezogen.

Die ursprünglichen Einstellungen werden nach Beenden der Batchdatei nicht

wiederhergestellt.

 

ENDLOCAL

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird der ENDLOCAL-Befehl

folgendermaßen verändert:

 

Wenn der entsprechende SETLOCAL-Befehl die Befehlserweiterungen unter

Verwendung der neuen ENABLEEXTENSIONS- bzw. DISABLEEXTENSIONS-Optionen

aktiviert bzw. deaktiviert hat, dann wird nach der Ausführung von ENDLOCAL

der Zustand der Befehlserweiterungen (aktiviert/deaktiviert) wieder

hergestellt, der vor der Ausführung von SETLOCAL gültig war.

 

 

Löscht eine oder mehrere Dateien.

 

DEL [/P] [/F] [/S] [/Q] [/A[[:]Attribute]] Namen

ERASE [/P] [/F] [/S] [/Q] [/A[[:]Attribute]] Namen

 

Namen Gibt eine Liste von Dateien oder Verzeichnissen an.

Platzhalter können verwendet werden, um mehrere Dateien zu

löschen. Wird ein Verzeichnis angegeben, werden alle Dateien in

diesem Verzeichnis gelöscht.

/P Fordert Sie vor dem Löschen jeder Datei zur Bestätigung auf.

/F Erzwingt das Löschen schreibgeschützter Dateien.

/S Löscht alle Dateien in allen Unterverzeichnissen.

/Q Keine Rückfrage bei Benutzung globaler Platzhalter.

/A Wählt die zu löschenden Dateien nach dem Attribut aus.

Attribute R Schreibgeschützte Dateien S Systemdateien

H Versteckte Dateien A Zu archivierende Dateien

- vorangestellt dreht die Bedeutung um.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, werden DEL und ERASE

folgendermaßen verändert:

 

Die Anzeigesemantik für die /S-Option ist umgekehrt, so dass nur Dateien

angezeigt werden, die gelöscht wurden und nicht solche, die nicht

gefunden wurden.

 

 

Beendet den Befehlsinterpreter CMD.EXE oder die aktuelle Batchdatei.

 

EXIT [/B] [exitCode]

 

/B Beendet das aktuelle Batchprogramm anstatt CMD.EXE.

Wenn diese Option außerhalb eines Batchprogramms aufgerufen

wird, wird CMD.EXE beendet.

 

ExitCode Gibt die Zahl an, die an ERRORLEVEL übergeben wird, wenn die

Option /B angegeben wurde. Wenn CMD.EXE beendet wird, wird diese

Zahl als "Process Exit Code" übergeben.

 

 

Vergleicht zwei Dateien oder zwei Sätze von Dateien und zeigt die

Unterschiede zwischen ihnen an.

 

 

FC [/A] [/C] [/L] [/LBn] [/N] [/OFF[LINE]][/T] [/U] [/W] [/nnnn]

[Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname1[Laufwerk2:][Pfad2]Dateiname2

FC /B [Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname1 [Laufwerk2:][Pfad2]Dateiname2

 

/A Zeigt nur die erste und letzte Zeile jedes Satzes von

Unterschieden an.

/B Führt einen binären Vergleich durch.

/C Vergleicht ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung.

/L Vergleicht Dateien als ASCII-Textdateien.

/LBn Stellt die maximale Zahl aufeinander folgender, unterschiedlicher

Zeilen auf die angegebene Anzahl n ein.

/N Zeigt bei einem ASCII-Vergleich die Zeilennummern an.

/OFF[LINE]Überspringt keine Offlinedateien.

/T Expandiert Tabulatorzeichen nicht zu Leerzeichen.

/U Vergleicht Dateien als UNICODE-Textdateien.

/W Komprimiert Tabulatoren und Leerzeichen für den Vergleichsvorgang.

/nnnn Anzahl aufeinander folgender Zeilen, die nach einem Unterschied

wieder übereinstimmen müssen.

 

[Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname1

Gibt die erste Datei bzw. den ersten Dateisatz zum Vergleichen an.

[Laufwerk2:][Pfad2]Dateiname2

Gibt die zweite Datei bzw. den zweiten Dateisatz zum Vergleichen an.

 

 

Sucht in einer oder mehreren Dateien nach einer Zeichenfolge.

 

FIND [/V] [/C] [/N] [/I] [/OFF[LINE]]"Zeichenfolge"

[[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[ ...]]

 

/V Zeigt alle Zeilen an, die die Zeichenfolge NICHT enthalten.

/C Zeigt nur die Anzahl der die Zeichenfolge enthaltenden Zeilen an.

/N Zeigt die Zeilen mit ihren Zeilennummern an.

/I Ignoriert Groß-/Kleinschreibung bei der Suche.

/OFF[LINE] Überspringt keine Offlinedateien.

"Zeichenfolge" Die zu suchende Zeichenfolge

[Laufwerk:][Pfad]Dateiname Zu durchsuchende Datei(en)

 

Fehlt der Pfad, so durchsucht FIND von der Tastatur aus eingegebenen Text oder

die Ausgabe des Befehls, der FIND in einer Befehlskette vorangestellt ist.

 

 

Sucht nach Zeichenfolgen in Dateien.

 

FINDSTR [/B] [/E] [/L] [/R] [/S] [/I] [/X] [/V] [/N] [/M] [/O] [/P] [/F:Datei]

[/C:Zeichenfolge] [/G:Datei] [/D:Verz.liste] [/A:Farbattribute] [/OFF[L

INE]]

Zeichenfolgen [[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[ ...]]

 

/B Sucht am Zeilenanfang.

/E Sucht am Zeilenende.

/L Sucht nach dem Text buchstabengetreu.

/R Sucht nach der Zeichenfolge als regulärem Ausdruck.

/S Sucht nach entsprechenden Dateien im aktuellen Verzeichnis

und allen Unterverzeichnissen.

/I Ignoriert Groß-/Kleinschreibung.

/X Gibt Zeilen aus, die vollkommen übereinstimmen.

/V Gibt Zeilen aus, die die Zeichenfolge nicht enthalten.

/N Gibt die Zeilennummer vor jeder Trefferzeile an.

/M Gibt nur die Namen der Dateien aus, die die Zeichenfolge enthalten.

/O Gibt den Offset des Zeichens vor jeder gefundenen Zeile aus.

/P Überspringt Dateien mit Zeichen, die nicht gedruckt werden können.

/OFF[LINE] Überspringt keine Offlinedateien.

/A:Attrib Gibt die Farbattribute als zwei hexadezimale Ziffern an.

Siehe "COLOR /?"

/F:Datei Liest eine Dateiliste aus der angegebenen Datei ein.

/C:Zeichenfolge Sucht nach Zeichenfolge buchstabengetreu.

/G:Datei Liest Suchzeichenfolge aus der angegebenen Datei ein.

/D:Verzeichnis Durchsucht eine mit Semikolons getrennte Verzeichnisliste.

Zeichenfolge Text, nach dem gesucht werden soll.

[Laufwerk:][Pfad] Dateiname

Angabe der zu durchsuchenden Datei(en).

 

Leerzeichen weisen auf mehrere getrennte Zeichenfolgen hin, außer es wurde /C

als Option angegeben. Zum Beispiel sucht 'FINDSTR "Windows NT" BR.TXT' nach

"Windows" oder "NT" in der Datei BR.TXT. 'FINDSTR /C:"Windows NT" BR.TXT'

hingegen sucht nach "Windows NT" in der Datei BR.TXT.

 

Schnellübersicht regulärer Ausdrücke:

. Platzhalter: beliebiges Zeichen

* Wiederholung: keine oder mehrere Wiederholungen

des/der vorhergehenden Zeichens/Klasse

^ Zeilenposition: Anfang der Zeile

$ Zeilenposition: Ende der Zeile

[Klasse] Zeichenklasse: beliebiges Zeichen aus einem Zeichensatz

[^Klasse] Umgekehrte Klasse: beliebiges Zeichen nicht im Zeichensatz

[x-y] Bereich: beliebige Zeichen im angegebenen Bereich

\x Escape: direkte Verwendung eines Metazeichens x

\<xyz Wortposition: am Anfang des Wortes

xyz\> Wortposition: am Ende des Wortes

 

Informationen zu FINDSTR mit regulären Ausdrücken finden Sie im

Onlinebefehlsverzeichnis.

 

 

Führt einen Befehl für jede einzelne Datei für einen Satz von Dateien aus.

 

FOR %Variable IN (Satz) DO Befehl [Parameter]

 

%Variable Ein ersetzbarer Parameter bestehend aus einem einzelnen

Buchstaben.

(Satz) Ein Satz von mindestens einer Datei. Platzhalter sind zulässig.

Befehl Befehl, der für jede Datei ausgeführt werden soll.

Parameter Parameter und Optionen für den angegebenen Befehl.

 

Um den FOR-Befehl in einem Batchprogramm zu verwenden, geben Sie %%Variable

statt %Variable an. Beachten Sie die Groß-/Kleinschreibung bei Variablen-

namen, %i und %I sind nicht identisch.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, werden folgende

Ergänzungen für den FOR-Befehl unterstützt:

 

FOR /D %Variable IN (Satz) DO Befehl [Parameter]

 

Wenn der Satz Platzhalter enthält, dann bezieht sich der FOR-Befehl

auf Verzeichnisse und nicht auf Dateien.

 

FOR /R [[Laufwerk:]Pfad] %Variable IN (Satz) DO Befehl [Parameter]

 

Der FOR-Befehl wird ausgehend vom Verzeichnis [Laufwerk:]Pfad (als

Stammverzeichnis) für jedes darunterliegende Verzeichnis ausgeführt.

Wenn kein Verzeichnis nach der /R-Option angegeben ist, wird das aktuelle

Verzeichnis verwendet. Wenn der Satz nur einen einzelnen Punkt als

Zeichen (.) enthält, wird nur die Verzeichnisstruktur aufgelistet.

 

FOR /L %Variable IN (Start,Schritt,Ende) DO Befehl [Parameter]

 

Der Satz ist eine Folge von Zahlen von Start bis Ende und der

angegebenen Schrittweite. So erzeugt (1,1,5) die Folge 1 2 3 4 5 und

(5,-1,1) erzeugt die Folge (5 4 3 2 1).

 

FOR /F ["Optionen"] %Variable IN (Dateiensatz) DO Befehl [Parameter]

FOR /F ["Optionen"] %Variable IN ("Zeichenkette") DO Befehl [Parameter]

FOR /F ["Optionen"] %Variable IN (Befehl) DO Befehl [Parameter]

 

oder, unter Verwendung der Option "usebackq":

 

FOR /F ["Optionen"] %variable IN (Dateiensatz) DO Befehl [Parameter]

FOR /F ["Optionen"] %variable IN ('Zeichenkette') DO Befehl [Parameter]

FOR /F ["Optionen"] %variable IN (`Befehl`) DO Befehl [Parameter]

 

 

Der Dateiensatz besteht aus einem oder mehreren Dateinamen. Jede Datei

wird geöffnet, gelesen und bearbeitet, dann wird mit der nächsten Datei

des Satzes fortgefahren. Die Bearbeitung einer Datei erfolgt zeilenweise,

jede einzelne Textzeile wird ausgewertet und in die entsprechenden Token

(keinen oder mehrere) zerlegt. Die Befehle in der FOR-Schleife werden dann

mit den Variablenwerten (d.h. den gefunden Zeichenketten bzw. Token)

aufgerufen. Standardmäßig liefert /F den ersten, durch ein Leerzeichen

getrennten Token von jeder Zeile in jeder Datei. Leerzeilen werden

übersprungen. Das standardmäßige Verhalten bei der Analyse kann wahlweise

durch den Parameter "Optionen" überschrieben werden. Das ist eine

Zeichenkette in Anführungszeichen, welche eines oder mehrere Schlüssel-

wörter enthält, um verschiedene Parameter für die Analyse anzugeben. Diese

Schlüsselwörter sind:

 

eol=c - Gibt das Zeichen für Zeilenendekommentare an

(nur eins).

skip=n - Gibt die Anzahl der Zeilen an, die am Anfang einer

Datei übersprungen werden.

delims=xxx - Gibt einen Satz von Trennzeichen an. Diese ersetzen

die Standardtrennzeichen TAB und Leerzeichen.

tokens=x,y,m-n - Gibt an, welche Token von jeder Zeile an die

FOR-Schleife weitergegeben werden.

Das führt dazu, dass zusätzliche Variablen erzeugt

werden. Mit der Form m-n wird dabei ein Bereich vom

m-ten bis zum n-ten Token angegeben. Wenn das letzte

Zeichen ein Sternchen ist, wird eine zusätzliche

Variable deklariert, die den verbleibenden Text

dieser Zeile enthält.

usebackq - Gibt an, dass die neue Semantik in Kraft ist,

wobei eine Zeichenkette in umgekehrten Anführungs-

zeichen als Befehl ausgeführt wird und eine

Zeichenkette in Anführungszeichen ein literaler

Befehl ist, der die Verwendung von doppelten

Anführungszeichen um Dateinamen in Dateinamens-

sätzen erlaubt.

 

Einige Beispiele:

 

FOR /F "eol=; tokens=2,3* delims=, " %i in (Datei.txt) do @echo %i %j %k

 

Dadurch wird jede Zeile in der Datei Datei.txt ausgewertet, Zeilen die

mit einem Semikolon beginnen werden ignoriert, für den 2. und 3. Token

jeder Zeile werden die Befehle in der FOR-Schleife ausgeführt. Trenn-

zeichen sind Kommas und/oder Leerzeichen. In der FOR-Schleife wird der

Ausdruck %i verwendet, um den 2. Token zu erhalten, %j für den 3. Token

und %k, um alle übrigen Token zu erhalten. Dateinamen, die Leerzeichen

enthalten, müssen Sie innerhalb doppelter Anführungszeichen angeben. Dazu

müssen Sie die Option "usebackq" verwenden. Andernfalls werden doppelte

Anführungszeichen zur Definition eines auszuwertenden Literals

verwendet.

 

Dabei ist %i explizit deklariert, während %j und %k implizit durch die

Option "tokens=" deklariert werden. Sie können bis zu 26 Token durch diese

Option angeben, vorausgesetzt, es wird dadurch nicht versucht, eine

Variable mit einem Buchstaben größer als 'z' zu deklarieren. Bedachten

Sie, dass FOR-Variablen aus nur einem Buchstaben bestehen, Groß-/Klein-

schreibung beachtet werden muss, dass sie global sind und nicht mehr als

insgesamt 52 gleichzeitig aktiv sein dürfen.

 

Sie können den Befehl FOR /F auch direkt mit einer Zeichenkette verwenden,

indem Sie die Zeichenkette in doppelten Anführungszeichen als Dateiensatz

zwischen den Klammern angeben. Diese Zeichenkette wird dabei als

einzelne Zeile einer Datei betrachtet und ausgewertet.

 

Schließlich können Sie den Befehl FOR /F auch verwenden, um die Ausgabe

eines Befehls auszuwerten. Dazu geben Sie eine Zeichenkette in einfachen

Anführungszeichen als Dateiensatz zwischen den Klammern an. Diese

Zeichenkette wird dabei als Befehlszeile betrachtet und von einer unter-

geordneten CMD.EXE ausgeführt. Die Ausgabe dieses Befehls wird dann wie

eine normale Datei ausgewertet. Das folgende Beispiel listet die Um-

gebungsvariablen im aktuellen Verzeichnis auf:

 

FOR /F " usebackq delims==" %i IN ((`set`) DO @echo %i

 

Zusätzlich wurde die Ersetzung von Verweisen auf FOR-Variablen erweitert.

Sie können jetzt folgende Syntax verwenden:

 

%~I - Expandiert %I und entfernt alle umschließenden

Anführungszeichen (").

%~fI - Expandiert %I zu einem vollständigen Dateinamen.

%~dI - Erzeugt nur den Laufwerkbuchstaben von %I.

%~pI - Erzeugt nur den Pfad von %I.

%~nI - Erzeugt nur den Dateinamen von %I.

%~xI - Erzeugt nur die Dateierweiterung von %I.

%~sI - Erzeugter Pfad enthält nur kurze Dateinamen.

%~aI - Erzeugt die Dateiattribute von %I.

%~tI - Erzeugt Datum und Zeit von %I.

%~zI - Erzeugt die Dateigröße von %I.

%~$PATH:I - Durchsucht die in der PATH-Umgebungsvariablen

angegebenen Verzeichnisse und expandiert die erste

gefundene Datei %I zu dem vollständigen Dateinamen.

Wenn der Name der Umgebungsvariablen nicht definiert

ist oder diese Datei bei der Suche nicht gefunden wurde,

wird dieser Parameter zu einer leeren Zeichenkette

expandiert.

 

Diese Parameter können auch miteinander kombiniert werden:

 

%~dpI - Erzeugt den Laufwerkbuchstaben und Pfad von %I.

%~nxI - Erzeugt den Dateinamen und die Dateierweiterung von %I.

%~fsI - Expandiert %I zu einem vollständigen Namen, der nur

kurze Dateinamen enthält.

%~dp$PATH:I - Durchsucht die in der PATH-Umgebungsvariablen

angegebenen Verzeichnisse nach %I und erzeugt den

Laufwerkbuchstaben und Pfad der ersten gefundenen Datei.

%~ftzaI - Expandiert %I zu einer Zeile, die der Ausgabe des DIR-

Befehls entspricht.

 

In den angegebenen Beispielen können %I und PATH durch andere gültige

Werte ersetzt werden. Der Ausdruck %~ wird durch einen gültigen Variablen-

namen für FOR abgeschlossen. Die Verwendung von Großbuchstaben für die Namen

von Variablen, wie z.B. %I, macht diese Ausdrücke leichter lesbar und

vermeidet Verwechslungen mit den eigentlichen Parametern.

 

 

Formatiert einen Datenträger für die Verwendung unter Windows XP.

 

FORMAT Volume [/FS:Dateisystem] [/V:Bezeichnung] [/Q] [/A:Größe] [/C] [/X]

FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q] [/F:Größe]

FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q] [/T:Spuren /N:Sektoren]

FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q]

FORMAT Volume [/Q]

 

Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppel-

punkt), den Bereitstellungspunkt oder den Volume-

namen an.

/FS:Dateisystem Gibt den Typ des Dateisystems an (FAT, FAT32, oder NTFS).

/V:Bezeichnung Gibt die zuzuweisende Volumebezeichnung an.

/Q Führt eine Formatierung mit Schnellformatierung durch.

/C Nur NTFS: Auf dem neuen Volume erstellte Dateien werden

standardmäßig komprimiert.

/X Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung des Volumes,

falls erforderlich. Alle zu dem Volume geöffneten Bezüge

werden ungültig.

/A:Größe Überschreibt die Standardgröße der Zuordnungseinheiten.

Standardeinstellungen werden für den Gebrauch empfohlen.

NTFS: 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB, 32 KB, 64 KB.

FAT: 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB, 32 KB, 64 KB

(128 KB, 256 KB für Sektorengröße > 512 Bytes).

FAT32: 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB, 32 KB, 64 KB

(128 KB, 256 KB für Sektorengröße > 512 Bytes).

 

Bedenken Sie, dass für die Dateisysteme FAT und FAT32

folgende Einschränkungen bezüglich der Anzahl der Cluster

auf einem Volume gelten:

 

FAT: Anzahl der Cluster <= 65526

FAT32: 65526 < Anzahl der Cluster < 4177918

 

FORMAT wird sofort abgebrochen, wenn die oben genannten

Bedingungen mit der angegebenen Clustergröße nicht

eingehalten werden können.

 

NTFS-Komprimierung wird nicht für Zuordnungseinheitsgrößen

über 4096 unterstützt.

 

/F:Größe Gibt die Größe der zu formatierenden Diskette an (1.44).

/T:Spuren Formatiert jede Seite mit der angegebenen Anzahl an Spuren.

/N:Sektoren Formatiert jede Spur mit der angegebenen Anzahl an Sektoren.

 

 

Zeigt die Dateitypen an, die bei den Zuordnungen für die entsprechenden

Dateierweiterungen verwendet werden bzw. ändert sie.

 

FTYPE [Dateityp[=[Öffnen-Befehl]]]

 

Dateityp Gibt den Dateityp zur Überprüfung bzw. Änderung an.

Öffnen-Befehl Gibt den beim Aufruf von Dateien dieses Typs zu

verwendenden Öffnen-Befehl an.

 

Geben Sie FTYPE ohne Parameter an, um die aktuellen Dateitypen anzuzeigen,

für die Öffnen-Befehle definiert sind. Wenn FTYPE mit nur einem Dateityp

aufgerufen wird, wird der aktuelle Öffnen-Befehl angezeigt.

Wenn Sie keinen expliziten Öffnen-Befehl angeben, wird der FTYPE-Befehl den

Öffnen-Befehl für diesen Dateityp löschen. %0 oder %1 wird innerhalb eines

Öffnen-Befehls mit dem Dateinamen ersetzt, der über die Zuordnung aufgerufen

wird. %* liefert alle Parameter, und %2 liefert den ersten Parameter, %3

den zweiten usw. Mit %~n erhalten Sie die verbleibenden Parameter beginnend

mit dem n-ten, wobei n ein Wert zwischen 2 und 9 ist.

Zum Beispiel würde

 

ASSOC .pl=PerlSkript

FTYPE PerlSkript=perl.exe %1 %*

 

es Ihnen ermöglichen, ein Perl-Skript wie folgt aufzurufen:

 

skript.pl 1 2 3

 

Wenn Sie auch die Eingabe der Dateierweiterung vermeiden wollen, geben Sie

folgendes ein:

 

set PATHEXT=.pl;%PATHEXT%

 

Dadurch können Sie jetzt das Skript einfach aufrufen:

 

skript 1 2 3

 

 

Setzt die Ausführung eines Batchprogramms an einer Marke fort.

 

GOTO Marke

 

Marke Eine Zeichenfolge als Marke in einem Batchprogramm.

 

Marken stehen allein am Zeilenanfang mit einem vorangestellten Doppelpunkt.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird der GOTO-Befehl

folgendermaßen verändert:

 

Der GOTO-Befehl unterstützt jetzt die Marke :EOF. Dadurch wird die Bearbeitung

am Ende der aktuellen Batchdatei fortgesetzt. Das ist eine einfache

Möglichkeit, eine Batchdatei zu beenden, ohne ein Sprungziel zu definieren.

Geben Sie CALL /? ein, um weitere Informationen über die Erweiterungen des

CALL-Befehls zu erhalten.

 

 

Ermöglicht Windows, Sonderzeichen im Grafikmodus anzuzeigen.

 

GRAFTABL [xxx|/STATUS]

 

xxx Gibt eine Codepage an.

/STATUS Zeigt die aktuelle, von GRAFTABL verwendete Codepage an.

 

 

Zeigt Hilfeinformationen zu Windows XP-Befehlen an.

 

HELP [Befehl]

 

Befehl - Zeigt Hilfeinformationen zu diesem Befehl an.

 

 

Verarbeitet Ausdrücke in einer Batchdatei abhängig von Bedingungen.

 

IF [NOT] ERRORLEVEL Nummer Befehl

IF [NOT] Zeichenfolge1==Zeichenfolge2 Befehl

IF [NOT] EXIST Dateiname Befehl

 

NOT Befehl wird nur dann ausgeführt, wenn die Bedingung nicht

erfüllt ist.

 

ERRORLEVEL Nummer Bedingung ist erfüllt, wenn das zuletzt ausgeführte

Programm einen Code größer oder gleich der Nummer

zurückgibt.

 

Zeichenfolge1==Zeichenfolge2

Bedingung ist erfüllt, falls die Zeichenfolgen gleich sind.

 

EXIST Dateiname Bedingung ist erfüllt, wenn die angegebene Datei existiert.

 

Befehl Gibt den Befehl an, der bei erfüllter Bedingung ausgeführt

werden soll. Diesem Befehl kann das Schlüsselwort ELSE

folgen. Der Befehl nach dem Wort ELSE wird ausgeführt, wenn

die angegebene Bedingung nicht erfüllt ist (FALSE).

 

Die ELSE-Klausel muss auf der Zeile mit dem Befehl nach dem IF stehen.

Zum Beispiel:

 

IF EXIST test.txt (

del test.txt

) ELSE (

echo test.txt fehlt

)

 

Die beiden folgenden Beispiele funktionieren nicht. Im ersten Fall wird der

DEL-Befehl nicht durch ein Zeilenende abgeschlossen:

 

IF EXIST test.txt del test.txt ELSE echo test.txt fehlt

 

In zweiten Fall befindet sich der ELSE-Befehl nicht auf derselben Zeile mit

dem IF Schlüsselwort:

 

IF EXIST test.txt del test.txt

ELSE echo test.txt fehlt

 

Hier ein Beispiel, wie alles auf einer Zeile angegeben werden kann:

 

IF EXIST test.txt (del test.txt) ELSE echo test.txt fehlt

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird der IF-Befehl folgendermaßen

verändert:

 

IF [/I] Zeichenfolge1 Vergleichsoperator Zeichenfolge2 Befehl

IF CMDEXTVERSION Zahl Befehl

IF DEFINED Variable Befehl

 

Dabei kann der Vergleichsoperator einer der folgenden sein:

 

EQU - gleich

NEQ - nicht gleich

LSS - kleiner als

LEQ - kleiner als oder gleich

GTR - größer als

GEQ - größer als oder gleich

 

Die /I-Option wird angegeben, um die Groß-/Kleinschreibung beim Vergleich zu

ignorieren. Die /I-Option kann auch in der Form Zeichenfolge1==Zeichenfolge2

verwendet werden. Diese Vergleiche sind allgemein, das heißt, wenn beide

Zeichenfolgen nur aus Ziffern bestehen, werden die Zeichenfolgen in Zahlen

umgewandelt, und es wird ein nummerischer Vergleich durchgeführt.

 

Die Bedingung CMDEXTVERSION arbeitet genau wie ERRORLEVEL, nur dass

dabei mit einer internen Versionsnummer der Befehlserweiterungen verglichen

wird. Die erste Versionsnummer ist 1. Diese wird um eins erhöht werden, wenn

bedeutende Verbesserungen an den Befehlserweiterungen gemacht werden.

Die Bedingung CMDEXTVERSION ist falsch, wenn die Befehlserweiterungen nicht

aktiviert sind.

 

Die Bedingung DEFINED arbeitet genau wie EXIST, bezieht sich aber auf

den Namen einer Umgebungsvariablen und ist wahr, wenn die Umgebungs-

variable definiert ist.

 

Der Ausdruck %ERRORLEVEL% wird zu einer Zeichendarstellung des aktuellen

Werts der Variablen ERRORLEVEL expandiert (vorausgesetzt, es gibt nicht bereits

eine Umgebungsvariable mit dem Namen ERRORLEVEL, deren Wert man dann erhält).

Nachdem ein Programm ausgeführt wurde, sieht die Verwendung von ERRORLEVEL

wie folgt aus:

 

goto Antwort%ERRORLEVEL%

:Antwort0

echo J für Ja eingegeben

:Antwort1

echo N für Nein eingegeben

 

oder unter Verwendung der Vergleichsoperatoren:

 

IF %ERRORLEVEL% LEQ 1 goto ok

 

Der Ausdruck %CMDCMDLINE% wird zu der originalen Befehlszeile expandiert,

die CMD.EXE vor irgendeiner Bearbeitung übergeben wird (vorausgesetzt, es gibt

nicht bereits eine Umgebungsvariable mit dem Namen CMDCMDLINE, deren Wert man

dann erhält).

 

Der Ausdruck %CMDEXTVERSION% wird zu einer Zeichendarstellung des aktuellen

Werts der Variablen CMDEXTVERSION expandiert (vorausgesetzt, es gibt nicht

bereits eine Umgebungsvariable mit dem Namen CMDEXTVERSION, deren Wert man

dann erhält).

 

 

Erstellt, ändert oder löscht die Bezeichnung eines Volumes.

 

LABEL [Laufwerk:][Bezeichnung]

LABEL [/MP] [Volume] [Bezeichnung]

 

Laufwerk: Gibt den Laufwerkbuchstaben eines Laufwerks an.

Bezeichnung Gibt die Bezeichnung des Volumes an.

/MP Gibt an, dass das Volume als Bereitstellungs-

punkt oder Volumename behandelt werden soll.

Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppel-

punkt), den Bereitstellungspunkt oder den Volumenamen

an. Wenn der Volumenamen angegeben ist, ist die

Option /MP überflüssig.

 

 

Erzeugt ein Verzeichnis.

 

MKDIR [Laufwerk:]Pfad

MD [Laufwerk:]Pfad

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird MKDIR folgendermaßen

verändert:

 

MKDIR erzeugt, wenn nötig, jedes Zwischenverzeichnis. Wenn zum

Beispiel das Verzeichnis \a nicht existiert, dann entspricht

 

mkdir \a\b\c\d

 

der folgenden Befehlsfolge:

 

mkdir \a

chdir \a

mkdir b

chdir b

mkdir c

chdir c

mkdir d

 

Diese Folge von Befehlen muss angegeben werden, wenn die Befehlserweiterungen

nicht aktiviert sind.

 

 

Erzeugt ein Verzeichnis.

 

MKDIR [Laufwerk:]Pfad

MD [Laufwerk:]Pfad

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird MKDIR folgendermaßen

verändert:

 

MKDIR erzeugt, wenn nötig, jedes Zwischenverzeichnis. Wenn zum

Beispiel das Verzeichnis \a nicht existiert, dann entspricht

 

mkdir \a\b\c\d

 

der folgenden Befehlsfolge:

 

mkdir \a

chdir \a

mkdir b

chdir b

mkdir c

chdir c

mkdir d

 

Diese Folge von Befehlen muss angegeben werden, wenn die Befehlserweiterungen

nicht aktiviert sind.

 

 

Konfiguriert Geräte im System.

 

Serieller Anschluss: MODE COMm[:] [BAUD=b] [PARITY=p] [DATA=d] [STOP=s]

[to=on|off] [xon=on|off] [odsr=on|off]

[octs=on|off] [dtr=on|off|hs]

[rts=on|off|hs|tg] [idsr=on|off]

 

Gerätestatus: MODE [Gerät] [/STATUS]

 

Druckausgabe umleiten: MODE LPTn[:]=COMm[:]

 

Codepage auswählen: MODE CON[:] CP SELECT=yyy

 

Codepagestatus: MODE CON[:] CP [/STATUS]

 

Anzeigemodus: MODE CON[:] [COLS=c] [LINES=n]

 

Tastaturwiederholrate: MODE CON[:] [RATE=r DELAY=d]

 

 

Zeigt Daten seitenweise auf dem Bildschirm an.

 

MORE [/E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n]] < [Laufwerk:][Pfad]Dateiname

Befehl | MORE [/E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n]]

MORE /E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n] [Dateien]

 

[Laufwerk:][Pfad]Dateiname Eine Datei, deren Inhalt angezeigt

werden soll.

 

Befehl Ein Befehl, dessen Ausgabe angezeigt

werden soll.

 

/E Aktiviert die erweiterten Möglichkeiten.

/C Löscht den Bildschirm, bevor eine Seite angezeigt wird.

/P Führt Seitenvorschubzeichen aus.

/S Fasst mehrere leere Zeilen zu einer Zeile zusammen.

/Tn Ersetzt Tabulatorzeichen durch n Leerzeichen (Standard 8).

 

Die Optionen können in der Umgebungsvariablen MORE angegeben

werden.

 

+n Beginnt mit der Anzeige der ersten Datei in Zeile n.

 

Dateien Gibt eine Liste mit anzuzeigenden Dateien an.

Trennen Sie die Dateinamen durch ein Leerzeichen.

 

Wenn die erweiterten Möglichkeiten aktiviert sind, können die folgenden

Befehle an der Eingabeaufforderung "--Fortsetzung--" eingegeben werden:

 

P n Zeigt die nächsten n Zeilen an.

S n Überspringt die nächsten n Zeilen.

F Zeigt die nächste Datei an.

Q Beendet die Ausgabe.

= Zeigt die Zeilennummer an.

? Zeigt die Hilfezeile an.

<LEERTASTE> Zeigt die nächste Seite an.

<EINGABETASTE> Zeigt die nächste Zeile an.

 

 

Verschiebt Dateien und benennt Dateien und Verzeichnisse um.

 

Um eine oder mehrere Dateien zu verschieben:

MOVE [/Y| /-Y] [Laufwerk:][Pfad]Datei1[,...] Ziel

 

Um ein Verzeichnis umzubenennen:

MOVE [/Y| /-Y] [Laufwerk:][Pfad]Verz1 Verz2

 

[Laufwerk:][Pfad]Datei1 Bezeichnet den Pfad und den Namen der zu

verschiebenden Datei(en).

Ziel Bezeichnet den Zielort für die Datei. Das Ziel

kann ein Laufwerkbuchstabe mit Doppelpunkt, ein

Verzeichnisname oder eine Kombination beider sein.

Wenn Sie nur eine einzelne Datei verschieben,

können Sie auch einen Dateinamen angeben, um die

Datei beim Verschieben umzubenennen.

[Laufwerk:][Pfad]Verz1 Bezeichnet das umzubenennende Verzeichnis.

Verz2 Bezeichnet den neuen Namen des Verzeichnisses.

/Y Unterdrückt die Bestätigungsaufforderung zum

Überschreiben bestehender Zieldateien.

/-Y Fordert vor dem Überschreiben bestehender

Zieldateien zur Bestätigung auf.

Die Option /Y ist in der COPYCMD-Umgebungsvariablen eventuell voreingestellt.

Dies kann durch die Option /-Y außer Kraft gesetzt werden. Standardmäßig

müssen Sie das Überschreiben von Dateien bestätigen, es sei denn der MOVE-

Befehl wird von einem Batchprogramm aus aufgerufen.

 

 

Legt den Suchpfad für ausführbare Dateien fest oder zeigt diesen an.

 

PATH [[Laufwerk:]Pfad[;...][;%PATH%]

PATH ;

 

PATH ; Löscht den Suchpfad und lässt CMD.EXE nur in dem aktuellen

Verzeichnis suchen.

PATH Ohne Parameter zeigt den aktuellen Pfad an.

%PATH% In der Befehlszeile bewirkt ein Erweitern des alten Pfades mit

den neuen Angaben.

 

 

Hält die Ausführung einer Batchdatei an und zeigt folgende Meldung an:

Drücken Sie eine beliebige Taste . . .

 

 

Wechselt zu dem Verzeichnis, das durch PUSHD gespeichert wurde.

 

POPD

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, löscht der POPD-Befehl alle

temporären von PUSHD erstellten Laufwerkbuchstaben, sobald diese durch den

POPD-Befehl vom Verzeichnisstapel entfernt werden.

 

 

Druckt eine Textdatei.

 

PRINT [/D:Gerät] [[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[...]]

 

/D:Gerät Gerät, auf dem gedruckt werden soll

 

 

 

Ändert die Eingabeaufforderung.

 

PROMPT [Text]

 

Text Bezeichnet die neue Eingabeaufforderung.

 

Sie kann aus normalen Zeichen und folgenden Sonderzeichen bestehen:

 

$A & (Kaufmännisches Und)

$B | (Verkettungszeichen)

$C ( (Klammer auf)

$D Aktuelles Datum

$E Escapezeichen (ASCII-Code 27)

$F ) (Klammer zu)

$G > (Größer-als-Zeichen)

$H Rückschritt (löscht vorangehendes Zeichen)

$L < (Kleiner-als-Zeichen)

$N Aktuelles Laufwerk

$P Aktuelles Laufwerk und Pfad

$Q = (Gleichheitszeichen)

$S (Leerzeichen)

$T Aktuelle Zeit

$V Windows 2000-Versionsnummer

$_ Wagenrücklauf und Zeilenvorschub

$$ $ (Dollarzeichen)

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, unterstützt der PROMPT-Befehl

die folgenden zusätzlichen Formatierungszeichen:

 

$+ Keine oder mehr Pluszeichen (+), abhängig von der Anzahl der

gespeicherten PUSHD-Verzeichnisse, wobei ein Zeichen pro Ebene

ausgegeben wird.

 

$M Zeigt den Remotenamen, der dem aktuellen Laufwerkbuchstaben zugeordnet

ist, an oder nichts, wenn es sich bei dem aktuellen Laufwerkbuchstaben

um kein Netzlaufwerk handelt.

 

 

Sichert das aktuelle Verzeichnis für die Benutzung des Befehls POPD, und

wechselt dann zum angegebenen Verzeichnis.

 

PUSHD [Pfad|...]

 

Pfad Gibt das Verzeichnis an, zu dem gewechselt werden soll.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, akzeptiert der PUSHD-Befehl

neben dem normalen Laufwerkbuchstaben und -pfad auch Netzwerkpfade als

Parameter. Wenn ein Netzwerkpfad angegeben ist, legt PUSHD einen temporären

Laufwerkbuchstaben fest, der auf die angegebene Netzwerkressource zeigt.

Das aktuelle Laufwerk und Verzeichnis wird dann unter Verwendung des neu

definierten Laufwerkbuchstaben gewechselt. Temporäre Laufwerkbuchstaben

werden von Z: abwärts zugeordnet, angefangen beim ersten noch nicht

verwendeten Buchstaben.

 

 

Entfernt (löscht) ein Verzeichnis.

 

RMDIR [/S] [/Q] [Laufwerk:]Pfad

RD [/S] [/Q] [Laufwerk:]Pfad

 

/S Löscht alle Verzeichnisse und Dateien im angegebenen Verzeichnis

zusätzlich zu dem Verzeichnis selbst. Wird verwendet, um ganze

Verzeichnisbäume zu löschen.

 

/Q Keine Nachfrage, ob die Verzeichnisbäume mit /S entfernt werden

sollen.

 

Stellt lesbare Daten von einem beschädigten Datenträger wieder her.

 

RECOVER [Laufwerk:][Pfad]Dateiname

Lesen Sie den Abschnitt zum Befehl RECOVER im Onlinebefehlsverzeichnis

der Windows XP-Hilfe, bevor Sie den Befehl verwenden.

 

 

Leitet Kommentare in einer Batchdatei oder in CONFIG.SYS ein.

 

REM [Kommentar]

 

 

Benennt Datei(en) um.

 

RENAME [Laufwerk:][Pfad]Dateiname1 Dateiname2

REN [Laufwerk:][Pfad]Dateiname1 Dateiname2

 

Sie können kein neues Laufwerk und keinen anderen Pfad für die Zieldatei

angeben.

 

 

Benennt Datei(en) um.

 

RENAME [Laufwerk:][Pfad]Dateiname1 Dateiname2

REN [Laufwerk:][Pfad]Dateiname1 Dateiname2

 

Sie können kein neues Laufwerk und keinen anderen Pfad für die Zieldatei

angeben.

 

 

Ersetzt Dateien.

 

REPLACE [Laufwerk1:][Pfad1]Datname [Laufwerk2:][Pfad2] [/A] [/P] [/R] [/W]

REPLACE [Laufwerk1:][Pfad1]Datname [Laufwerk2:][Pfad2] [/P] [/R] [/S] [/W][/U]

 

[Laufwerk1:][Pfad1]Datname Die Quelldatei(en)

[Laufwerk2:][Pfad2] Das Verzeichnis, in dem Dateien ersetzt

werden sollen.

/A Fügt neue Dateien dem Zielverzeichnis hinzu. Kann nicht mit den

Optionen /S oder /U verwendet werden.

/P Fordert vor dem Ersetzen oder Hinzufügen einer Datei zur

Bestätigung auf.

/R Ersetzt sowohl schreibgeschützte als auch ungeschützte Dateien.

/S Ersetzt auch Dateien in Unterverzeichnissen des

Zielverzeichnisses. Kann nicht zusammen mit der Option /A

verwendet werden.

/W Wartet am Beginn auf das Einlegen einer Diskette.

/U Ersetzt (aktualisiert) nur Dateien, die älter als die Quelldateien

sind. Kann nicht zusammen mit der Option /A verwendet werden.

 

 

Entfernt (löscht) ein Verzeichnis.

 

RMDIR [/S] [/Q] [Laufwerk:]Pfad

RD [/S] [/Q] [Laufwerk:]Pfad

 

/S Löscht alle Verzeichnisse und Dateien im angegebenen Verzeichnis

zusätzlich zu dem Verzeichnis selbst. Wird verwendet, um ganze

Verzeichnisbäume zu löschen.

 

/Q Keine Nachfrage, ob die Verzeichnisbäume mit /S entfernt werden

sollen.

 

 

Setzt oder löscht Umgebungsvariablen für CMD.EXE, oder zeigt sie an.

 

SET [Variable=[Zeichenfolge]]

 

Variable Bezeichnet den Namen der Umgebungsvariablen.

Zeichenfolge Eine Zeichenfolge, die der Variable zugewiesen werden soll.

 

Der Befehl SET ohne Parameter zeigt die aktuellen Umgebungsvariablen an.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird SET folgendermaßen

verändert:

 

Wenn der SET-Befehl mit nur einem Variablennamen aufgerufen wird, d.h.

ohne Gleichheitszeichen oder einem anderen Wert, wird der Inhalt aller

Variablen angezeigt, deren Namen mit eben diesem Buchstaben beginnen. So

werden durch

 

SET P

 

alle Variablen angezeigt, die mit dem Buchstaben 'P' beginnen.

 

Der SET-Befehl legt den ERRORLEVEL mit 1 fest, wenn der Variablenname nicht

in der aktuellen Umgebung gefunden wird.

 

Der SET-Befehl erlaubt kein Gleichheitszeichen als Bestandteil eines

Variablennamens.

 

Dem SET-Befehl wurden zwei neue Optionen hinzugefügt:

 

SET /A Ausdruck

SET /P Variable=[EingabeaufforderungZeichenfolge]

 

Die /A-Option gibt an, dass die Zeichenfolge rechts vom Gleichheitszeichen

ein nummerischer Ausdruck ist, der ausgewertet wird. Das Auswertungsprogramm

des Ausdrucks unterstützt dabei die folgenden Vorgänge, entsprechend ihrer

Anordnung mit abnehmendem Vorrang:

 

() - Gruppierung

! ~ - - monäre Operatoren

* / % - arithmetische Operatoren

+ - - arithmetische Operatoren

<< >> - logische Verschiebung

& - bitweise UND

^ - bitweise exklusives ODER

| - bitweise ODER

= *= /= %= += -= - Zuordnung

&= ^= |= <<= >>=

, - Trennzeichen für Ausdrücke

 

Wenn Sie einen der arithmetischen oder Moduloperatoren verwenden, müssen

Sie die Zeichenfolge für den Ausdruck in Anführungszeichen setzen. Alle

nicht-nummerischen Zeichenfolgen im Ausdruck werden als Zeichenfolgen von

Umgebungsvariablen behandelt, deren Werte vor der Verwendung in Zahlen

konvertiert werden. Wenn eine Umgebungsvariable angegeben wird, die nicht

definiert ist, wird für diese der Wert Null verwendet. Somit können Sie

mit Umgebungsvariablen Berechnungen vornehmen, ohne %-Zeichen einzugeben,

um deren Werte zu erhalten. Wenn der Befehl SET /A von der Befehlszeile,

d.h. außerhalb eines Befehlsskripts ausgeführt wird, dann zeigt er

den endgültigen Wert des Ausdrucks an. Der Zuordnungsoperator erfordert

eine Umgebungsvariable auf der linken Seite des Operators. Nummerische Werte

stellen immer Dezimalzahlen dar, es sei denn, sie haben ein Präfix 0x für

hexadezimale Zahlen, 0b für binäre Zahlen oder 0 für oktale Zahlen. Damit

stellt 0x12 dieselbe Zahl wie 18 oder 022 dar. Beachten Sie, dass die oktale

Schreibweise verwirrend sein kann: So sind 08 und 09 keine gültigen Zahlen,

da 8 und 9 keine erlaubten oktalen Ziffern sind.

 

Die Option /P ermöglicht es, einer Variablen eine Eingabezeile des Benutzers

zuzuweisen und zeigt die angegebene Eingabeaufforderung an, bevor die

Eingabezeile gelesen wird. Die Eingabeaufforderung kann leer sein.

 

Das Ersetzen von Umgebungsvariablen wurde folgendermaßen erweitert:

 

%PATH:str1=str2%

 

Dies erweitert die PATH-Umgebungsvariable, wobei jede Instanz von "str1" im

erweiterten Ergebnis mit "str2" ersetzt wird. "str2" kann die leere

Zeichenfolge sein, um alle Instanzen von "str1" aus der erweiterten Ausgabe zu

löschen. Wenn "str1" mit einem Sternchen beginnt, steht "str1" für alles

zwischen dem Anfang der erweiterten Ausgabe bis zum ersten Auftreten des

übrigen Abschnitts von "str1".

 

%PATH:~10,5%

 

Dies erweitert die PATH-Umgebungsvariable und verwendet dann nur fünf

Zeichen ab dem elften Zeichen (Offset=10) des erweiterten Ergebnisses. Wenn die

Länge nicht angegeben ist, wird der Rest des Variablenwerts verwendet.

Wenn eine der Zahlen (Offset oder Länge) negativ ist, dann wird der angegebene

Wert der Länge des Umgebungsvariablenwerts hinzugefügt.

 

%PATH:~-10%

 

extrahiert die letzten 10 Zeichen der Variable PATH.

 

%PATH:~0,-2%

 

extrahiert alle, außer den letzten 2, Zeichen der Variable PATH.

 

Die Unterstützung der verzögerten Erweiterung von Umgebungsvariablen wurde

hinzugefügt. Standardmäßig ist sie deaktiviert. Sie kann mit der

Befehlszeilenoption /V von CMD.EXE aktiviert/deaktiviert werden.

Siehe CMD /?

 

Die verzögerte Erweiterung von Variablen verbessert die Möglichkeiten der

Variablenerweiterung. Bisher wurden die Variablen beim Lesen des Texts, und

nicht bei dessen Ausführung, erweitert. Das folgende Beispiel zeigt ein

Problem, das dabei auftritt:

 

set VAR=vorher

if "%VAR%" == "vorher" (

set VAR=nachher;

if "%VAR%" == "nachher" @echo Es funktioniert!

)

 

Die Meldung würde nie angezeigt, weil %VAR% in beiden IF-Befehlen

beim Lesen des ersten IF-Befehls erweitert wird, weil es logisch zu diesem

gehört. Daher vergleicht der zweite IF-Befehl "vorher" mit "nachher" was nie

gleich sein kann. Auch das folgende Beispiel funktioniert nicht wie erwartet:

 

set LISTE=

for %i in (*) do set LISTE=%LISTE% %i

echo %LISTE%

 

Es wird KEINE Liste der Dateien im aktuellen Verzeichnis erstellt, stattdessen

erhält LISTE den Namen der letzten Datei als Wert. Dies ist der Fall, weil

%LISTE% nur einmal beim Lesen des IF-Befehls erweitert wird. Zu diesem

Zeitpunkt ist LISTE leer.

Die FOR-Schleife, die tatsächlich ausgeführt wird, lautet:

 

for %i in (*) do set LISTE= %i

 

Hiermit wird der Variablen LISTE immer wieder der letzte Dateiname

zugewiesen.

 

Die verzögerte Erweiterung von Umgebungsvariablen erlaubt es, eine

Umgebungsvariable, unter Verwendung eines weiteren Zeichens (dem

Ausrufezeichen), zur Laufzeit zu erweitern. Mit aktivierter verzögerter

Erweiterung von Umgebungsvariablen können obige Beispiele wie folgt geschrieben

werden:

 

set VAR=vorher

if "%VAR%" == "vorher" (

set VAR=nachher

if "!VAR!" == "nachher" @echo Es funktioniert!

)

 

set LISTE=

for %i in (*) do set LISTE=!LISTE! %i

echo %LISTE%

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, gibt es mehrere dynamische

Umgebungsvariablen, die zwar erweiterungsfähig sind, aber nicht in der Liste

von Variablen auftauchen, die mit SET angezeigt werden. Diese Variablenwerte

werden bei jeder Werterweiterung der Variable dynamisch berechnet. Falls eine

Variable mit einem dieser Namen definiert wird, dann überschreibt diese

Definition die unten stehende dynamische Definition:

 

%CD% - expandiert zum aktuellen Verzeichnisnamen.

 

%DATE% - expandiert zum aktuellen Datum unter Verwendung desselben Formats

wie der DATE-Befehl.

 

%TIME% - expandiert zur aktuellen Zeit unter Verwendung desselben Formats

wie der TIME-Befehl.

 

%RANDOM% - expandiert zu einer zufällig gewählten Dezimalzahl

zwischen 0 und 32767.

 

%ERRORLEVEL% - expandiert zum aktuellen ERRORLEVEL-Wert.

 

%CMDEXTVERSION% - expandiert zur Versionsnummer der aktuellen Erweiterungen

für den Befehlsinterpreter.

 

%CMDCMDLINE% - expandiert zur ursprünglichen Befehlszeile, die den

Befehlsinterpreter aufgerufen hat.

 

 

Startet die Begrenzung des Gültigkeitsbereiches von Änderungen.

Änderungen der Umgebung nach SETLOCAL sind nur auf die Batchdatei bezogen.

Um die ursprünglichen Einstellungen wiederherzustellen, muss der Befehl

ENDLOCAL ausgeführt werden. Beim Erreichen des Endes einer Batchdatei wird ein

impliziertes ENDLOCAL für jegliche ausstehende SETLOCAL-Befehle ausgeführt.

 

SETLOCAL

 

Mit den Befehlserweiterungen wird der SETLOCAL-Befehl folgendermaßen verändert:

ENABLEEXTENSIONS / DISABLEEXTENSIONS

Aktiviert bzw. deaktiviert Befehlserweiterungen. Geben Sie

CMD /? ein, um weitere Informationen zu erhalten.

ENABLEDELAYEDEXPANSION / DISABLEDELAYEDEXPANSION

Aktiviert bzw. deaktiviert die verzögerte Erweiterung von

Umgebungsvariablen. Geben Sie SET /? ein, um weitere Informationen

zu erhalten.

Diese Änderungen sind bis zum nächsten ENDLOCAL-Befehl gültig,

und zwar unabhängig von vorherigen Einstellungen.

 

Der SETLOCAL-Befehl legt einen ERRORLEVEL fest, wenn ein Argument angegeben

wird. Dieser ist gleich Null für eines der beiden gültigen Argumente und

gleich Eins andernfalls. Das kann man in Batchprogrammen verwenden, um

festzustellen, ob die Befehlserweiterungen zur Verfügung stehen. Siehe dazu

auch folgendes Beispiel:

 

VERIFY OTHER 2>nul

SETLOCAL ENABLEEXTENSIONS

IF ERRORLEVEL 1 echo keine Befehlserweiterungen

 

Dieses Verfahren kann man verwenden, weil in älteren Versionen von CMD.EXE der

SETLOCAL-Befehl keinen ERRORLEVEL festlegt. Der VERIFY-Befehl mit einem

ungültigen Argument initialisiert den Wert für den ERRORLEVEL mit ungleich

Null.

 

 

Verändert die Position ersetzbarer Parameter in einem Batchprogramm.

 

SHIFT [/n]

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, unterstützt der SHIFT-Befehl

die /n-Option. Damit wird mit dem Verschieben beim n-ten Argument begonnen,

wobei n zwischen Null und Acht liegt. So wird zum Beispiel durch

 

SHIFT /2

 

das Argument %3 nach %2, %4 nach %3 usw. verschoben, während die

Argumente %0 und %1 nicht verschoben werden.

 

 

SORT [/R] [/+n] [/M Kilobytes] [/L Gebietsschema] [/REC Datensatzbytes]

[[Laufwerk1:][Pfad1]Datei1] [/T [Laufwerk2:][Pfad2]]

[/O [Laufwerk3:][Pfad3]Datei3]

/+n Gibt an, mit welchem Zeichen der Vergleich

begonnen werden soll. /+3 bedeutet, dass der

Vergleich mit dem dritten Zeichen jeder Zeile

beginnen soll. Zeilen mit weniger als n Zeichen

kommen im Vergleich vor allen anderen Zeilen.

Standardmäßig beginnt der Vergleich mit dem

ersten Zeichen jeder Zeile.

/L[OCALE] Gebietsschema Überschreibt das Standardgebietsschema des

Systems mit dem angegebenen Gebietsschema.

Das ""C""-Gebietsschema richtet sich nach der

schnellsten Zuordnungssequenz und ist gegenwärtig

die einzige Alternative. Die Sortierung berück-

sichtigt immer Groß- und Kleinschreibung.

/M[EMORY] Kilobytes Gibt die Größe des für Sort zu verwendenden

Hauptspeicher in Kilobytes an. Die verwendete

Speichergröße ist immer mindestens 160 Kilobyte

groß. Wird die Speichergröße angegeben, wird

genau dieser Wert für Sort verwendet, auch wenn

mehr Hauptspeicher verfügbar wäre.

 

Die beste Leistung wird gewöhnlich erzielt, wenn

keine Speichergröße angegeben wird. Standardmäßig

wird Sort in einem Durchgang (ohne temporäre

Datei) ausgeführt. Wenn die standardmäßige

maximale Speichergröße nicht ausreicht, wird Sort

in zwei Durchgängen (mit vorsortierten Daten in

einer temporären Datei) durchgeführt, so dass

die verwendete Speichergröße für den

Sortier- und den Zusammenführungsvorgang gleich

groß sind. Die standardmäßige maximale

Speichergröße ist 90% des verfügbaren

Hauptspeichers, wenn sowohl zur Ein- als auch zur

Ausgabe Dateien verwendet werden, ansonsten 45%

desselben.

/REC[ORD_MAXIMUM] Zeichen Gibt die maximale Anzahl an Zeichen pro

Datensatz an (Standard: 4096, maximal 65535).

/R[EVERSE] Dreht die Sortierreihenfolge um, d.h. sortiert

von Z bis A, dann von 9 bis 0.

[Laufwerk1:][Pfad1]Datei1 Gibt die zu sortierende Datei an. Wird diese

nicht angegeben, wird der Standardeingang zum

Sortieren verwendet. Die Angabe der Datei ist

schneller als die Umleitung des Standardeingangs

auf diese Datei.

/T[EMPORARY]

[Laufwerk2:][Pfad2] Gibt den Pfad an, unter dem ggf. die temporäre

Datei angelegt werden soll. Standardmäßig wird

das Temporärverzeichnis des Systems verwendet.

/O[UTPUT]

[Laufwerk3:][Pfad3]Datei3 Gibt die Datei an, in der die sortierten Daten

gespeichert werden sollen. Wird diese nicht

angegeben, wird der Standardausgang verwendet.

Die Angabe der Datei ist schneller als die

Umleitung des Standardausgangs auf diese Datei.

 

 

Startet ein eigenes Fenster, um ein bestimmtes Programm oder einen Befehl

auszuführen.

 

START ["Titel"] [/Dpath] [/I] [/MIN] [/MAX] [/SEPARATE | /SHARED]

[/LOW | /NORMAL | /HIGH | /REALTIME] | /ABOVENORMAL | /BELOWNORMAL]

[/WAIT] [/B] [Befehl/Programm]

[Parameter]

 

"Titel" Der Titel des neuen Fensters.

Pfad Startverzeichnis.

B Startet Anwendung, ohne ein neues Fenster zu öffnen. Die

Anwendung ignoriert STRG+C. Wenn die Anwendung nicht selbständig

STRG+C überprüft, ist STRG+UNTBR die einzige Möglichkeit, um die

Anwendung abzubrechen.

I Die CMD.EXE beim Aufruf übergebene Umgebung soll die neue

aktuelle Umgebung sein.

MIN Startet das Fenster minimiert.

MAX Startet das Fenster maximiert.

SEPARATE Startet 16-Bit-Windows-Programm in separatem Speicherbereich.

SHARED Startet 16-Bit-Windows-Programm in gemeinsamen Speicherbereich.

LOW Startet Anwendung in IDLE-Prioritätsklasse.

NORMAL Startet Anwendung in der NORMAL-Prioritätsklasse.

HIGH Startet Anwendung in der HIGH-Prioritätsklasse.

REALTIME Startet Anwendung in der REALTIME-Prioritätsklasse.

ABOVENORMAL Startet Anwendung in der ABOVENORMAL-Prioritätsklasse.

BELOWNORMAL Startet Anwendung in der BELOWNORMAL-Prioritätsklasse.

WAIT Startet die Anwendung und wartet auf das Ende.

Befehl/Programm

Wenn ein interner Befehl oder eine Batchdatei verwendet wird,

wird das neue CMD-Fenster mit Parameter /K gestartet.

Das bedeutet, dass das Fenster erhalten bleibt, nachdem der

Befehl ausgeführt wurde.

Wenn dies nicht der Fall ist, wird das Programm entweder

als Anwendung in einem Fenster oder als Konsolenanwendung

gestartet.

Parameter Parameter, die an den Befehl oder das Programm übergeben werden

sollen.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, wird der Aufruf von externen

Befehlen durch die Befehlszeile oder den START-Befehl folgendermaßen verändert:

 

Nicht-ausführbare Dateien können durch ihre Zuordnung zu einem Dateityp

einfach durch Eingabe des Namens als Befehl aufgerufen werden (z.B. würde

WORD.DOC die Anwendung starten, die der .DOC-Erweiterung zugeordnet ist).

Weitere Informationen, wie Sie diese Zuordnungen innerhalb eines Befehls-

skripts ändern, finden Sie beim ASSOC- bzw. FTYPE-Befehl.

 

Wird eine grafische 32-Bit-Anwendung aufgerufen, wartet CMD.EXE nicht auf

das Beenden dieser Anwendung, sondern kehrt sofort zur Eingabeauforderung

zurück. Das gilt NICHT, wenn diese Anwendung aus einem Befehlsskript

heraus aufgerufen wird.

 

Wenn eine Befehlszeile ausgeführt wird, die mit den Zeichen CMD ohne

Erweiterung oder Pfadname beginnt, wird CMD durch den Wert der

COMSPEC-Variablen ersetzt. Damit wird vermieden, dass man versehentlich

eine andere, ggf. zufällige Version der CMD.EXE verwendet.

 

Wenn eine Befehlszeile ausgeführt wird, die mit Zeichen beginnt, die keine

Dateierweiterung enthalten, dann verwendet CMD.EXE den Wert der Umgebungs-

variablen PATHEXT, um zu bestimmen, welche Erweiterungen in welcher

Reihenfolge verwendet werden. Der Standardwert für die PATHEXT-Variable

ist:

 

.COM;.EXE;.BAT;.CMD

 

Dabei ist die Syntax dieselbe wie in der PATH-Variablen, das heißt, die

einzelnen Einträge werden durch Semikolon getrennt.

 

Wenn mit dem START-Befehl ein Programm bzw. Befehl aufgerufen wird und keine

entsprechende Dateierweiterung gefunden wird, aber der Name ohne Erweiterung

einem Verzeichnisnamen entspricht, wird der Explorer mit diesem Pfad

aufgerufen. Von der Befehlszeile ausgeführt entspricht das einem CD /D mit

diesem Pfad.

 

 

Weist einem Pfad eine Laufwerkbezeichnung zu.

 

SUBST [Laufwerk1: [Laufwerk2:]Pfad]

SUBST Laufwerk1: /D

 

Laufwerk1: Laufwerkbezeichnung, die dem Pfad zugewiesen werden soll.

[Laufwerk2:]Pfad Laufwerk und Pfad, die durch Laufwerk1: angesprochen

werden sollen.

/D Hebt die Zuordnung für das (virtuelle) Laufwerk1 wieder auf.

 

SUBST ohne Parameter zeigt die mit SUBST erstellten, virtuellen Laufwerke an.

 

 

Stellt die Systemzeit oder zeigt sie an.

 

TIME [/T | Zeit]

 

TIME ohne Parameter zeigt die aktuelle Systemzeit an und fragt nach der neuen

Uhrzeit. Drücken Sie die EINGABETASTE, um die bisherige Zeit beizubehalten.

 

Wenn die Befehlserweiterungen aktiviert sind, unterstützt der TIME-Befehl die

/T-Option. Durch diese Option wird dem Befehl mitgeteilt, dass nur die aktuelle

Zeit ausgegeben werden soll, ohne nach einer neuen Zeit zu fragen.

 

 

Legt den Fenstertitel für das Eingabeaufforderungsfenster fest.

 

TITLE [Zeichenfolge]

 

Zeichenfolge Bezeichnet den Titel des Eingabeaufforderungsfensters.

 

 

Zeigt die Ordnerstruktur eines Laufwerks oder Pfads grafisch an.

 

TREE [Laufwerk:][Pfad] [/F] [/A]

 

/F Zeigt die Namen der Dateien in jedem Ordner an.

/A Verwendet den ASCII- statt des erweiterten Zeichensatzes.

 

 

 

Zeigt den Inhalt einer oder mehrerer Textdateien an.

 

TYPE [Laufwerk:][Pfad]Dateiname

 

 

Zeigt die Version von Windows XP an.

 

VER

 

 

Legt fest, ob überwacht werden soll, ob Dateien korrekt auf den Datenträger

geschrieben werden.

 

VERIFY [ON | OFF]

 

Der Befehl VERIFY ohne Parameter zeigt die aktuelle Einstellung von VERIFY an.

 

 

Zeigt die Bezeichnung und Seriennummer des Datenträgers an (falls vorhanden).

 

VOL [Laufwerk:]

 

 

Kopiert Dateien und Verzeichnisstrukturen.

 

XCOPY Quelle [Ziel] [/A | /M] [/D[:Datum]] [/P] [/S [/E]] [/V] [/W]

[/C] [/I] [/Q] [/F] [/L] [/G] [/H] [/R] [/T] [/U]

[/K] [/N] [/O] [/X] [/Y] [/-Y] [/Z]

[/EXCLUDE:Datei1[+Datei2][+Datei3]...]

 

Quelle Die zu kopierenden Dateien.

Ziel Position und/oder Name der neuen Dateien.

/A Kopiert nur Dateien mit gesetztem Archivattribut,

ändert das Attribut nicht.

/M Kopiert nur Dateien mit gesetztem Archivattribut,

setzt das Attribut nach dem Kopieren zurück.

/D:M-T-J Kopiert nur die an oder nach dem Datum geänderten Dateien.

Ist kein Datum angegeben, werden nur Dateien kopiert,

die neuer als die bestehenden Zieldateien sind.

/EXCLUDE:Datei1[+Datei2][+Datei3]...

Gibt eine Liste von Zeichenfolgen an. Jede Zeichenfolge

sollte in einer einzelnen Zeile in der Datei angezeigt werden.

Wenn eine der Zeichenfolgen Teil des absoluten Verzeichnispfads

der zu kopierenden Datei ist, wird diese Datei vom

Kopiervorgang ausgeschlossen. Beispiel: Bei der

Zeichenfolge \obj\ oder .obj werden alle Dateien

unterhalb des Verzeichnisses OBJ bzw. alle Dateien mit

der Erweiterung .obj vom Kopiervorgang ausgeschlossen.

/P Fordert vor dem Erstellen jeder Zieldatei eine Bestätigung.

/S Kopiert Verzeichnisse und Unterverzeichnisse, die nicht leer sind.

/E Kopiert alle Unterverzeichnisse (leer oder nicht leer).

Wie /S /E. Mit dieser Option kann die Option /T geändert werden.

/V Überprüft jede neue Datei auf Korrektheit.

/W Fordert vor dem Beginn des Kopierens zu einem Tastendruck auf.

/C Setzt das Kopieren fort, auch wenn Fehler auftreten.

/I Falls Ziel nicht vorhanden ist und mehrere Dateien kopiert

werden, nimmt XCOPY an, dass das Ziel ein Verzeichnis ist.

/Q Zeigt beim Kopieren keine Dateinamen an.

/F Zeigt die Namen der Quell- und Zieldateien beim Kopieren an.

/L Listet die Dateien auf, die ggf. kopiert werden.

/G Ermöglicht das Kopieren von verschlüsselten Dateien auf ein

Ziel wo Verschlüsselung nicht unterstützt wird.

/H Kopiert auch Dateien mit den Attributen 'Versteckt' und 'System'.

/R Überschreibt schreibgeschützte Dateien.

/T Erstellt die Verzeichnisstruktur, kopiert aber keine Dateien.

Leere oder Unterverzeichnisse werden nicht kopiert. Um auch diese

zu kopieren, müssen Sie die Optionen /T /E angeben.

/U Kopiert nur Dateien, die im Zielverzeichnis vorhanden sind.

/K Kopiert Attribute. Standardmäßig wird 'Schreibgeschützt' gelöscht.

/N Beim Kopieren werden die erzeugten Kurznamen verwendet.

/O Kopiert Informationen über den Besitzer und ACL.

/X Kopiert Dateiüberwachungseinstellungen (bedingt /O).

/Y Unterdrückt die Aufforderung zur Bestätigung, dass eine

vorhandene Zieldatei überschrieben werden soll.

/-Y Fordert zur Bestätigung auf, dass eine bestehende

Zieldatei überschrieben werden soll.

/Z Kopiert Dateien in einem Modus, der einen Neustart ermöglicht.

 

Die Option /Y kann in der Umgebungsvariable COPYCMD vordefiniert sein.

Sie kann mit /-Y in der Befehlszeile deaktiviert werden.